S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 34/2. (Budapest, 1981)

FOLIA ENTOMOLOGICA HUNGARICA ROVARTANI KÖZLEMÉNYEK XLII (XXXIV) 2 1981 p. 77-84 Neue südamerikanische Tenebrioniden (Coleoptera) Von Z. KASZAB (Eingegangen am 6. April, 1981) Abstract. - Three new genera and 7 new species are described from South America: Prohyllthus peruanus sp.n. (Peru), Idiopsis (gen.n.) opaca sp.n. (Peru), Physogasterinus (gen.n.) lanuglnosus sp.n. (Peru), Heterophylus ruficornis sp.n. (Guiana), Pteroctenus ca- tharinae sp.n. (Brazil), Gondvanadelium (gen.n.) selrotranoides sp.n. (Chile), and G. ge­bieni ep.n. (Chile). Aus dem unbearbeiteten Material des British Museums, des Ungarischen Naturwissenschaft­lichen Museums, weiters der Kollektion L.E. PENA (Santiago) beschrieb ich unten 3 neue Gat­tungen und 7 neue Arten. Besonders bemerkenswert ist die Entdeckung eines typischen Gondvana­Elements der Adellini In zwei neuen Arten, welche den typisch australischen Seirotrana sehr nahe stehen. Sie ist auch ein Beweis der zoogeographischen Verbindung der australischen und südchile­nischen Fauna. Eine andere Gattung und Art, namentlich Idiopsis opaca wurde etwa vor 120 Jah­ren mit diesem Namen schon von DEYROLLE in seiner Kollektion bezeichnet, bis jetzt aber von niemanden beschrieben. Prohylithus peruanus sp.n. (Abb. 1) Holotypus 5: Peru, Loma de Nazca, 9.XI. 1970, L.E. PENA (coli. PENA). Paratypen: wie Holotypus (21 Exemplare, coli. PENA, im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum, Bu­dapest). Körper heller oder dunkler rotbraun bis dunkelbraun, Flügeldecken stets dunkler. Fühler und Beine sowie die Mundteile rotbraun. Kopf an den kleinen, nierenförmigen Augen am breitesten, Schläfen kurz, vom Hinterrand der Augen gleich verschmälert und am dicken Hals etwas einge­schnürt. Wangen an den Augen ein wenig eckig, nach vorn gerade verengt, Clypeus gebogen, zwi­schen Clypeus und Wangen etwas ausgerandet, deshalb ist die Wange vorn leicht eckig. Stirn sehr breit, fein und spärlich punktiert, weit vor den Augen beiderseits mit flachen Eindrücken. Men­tum breit und flach, Vorderrand in einem breiten Bogen abgerundet, spärlich mit einzelnen Punk­ten besetzt. Das Endglied der Maxillarpalpen spindelförmig. Fühler hintergelegt die Mitte des Halsschildes überragend, gegen das Ende leicht dicker. Die Glieder 1-11 verhält sich der Länge nach wie 6:5:5:4,5:4,5:4:4:4:4:4:6,5 und der Breite nach wie 4,5:4,5:3,5:3,5:3,5:3,5:4:5:6:7:6, sie sind lang gelb behaart. Halsschild ein wenig herzförmig, quer, die Länge und die grösste Breite verhalten sich wie 46:73, Seiten stark gebogen, vor den Hinterecken ein wenig ausge­schweift. Seitenrand und Hinterrand scharf und schmal, Vorderrand erloschen. Oberfläche in bei­den Richtungen gewölbt, fein und spärlich, einzeln punktiert, der Grund glänzend. Flügeldecken langoval, mehr als doppelt so lang wie der Halsschlld (115:46) und fast um ein Viertel länger als breit (115:85), die grösste Breite der Flügeldecken und des Halsschildes verhält sich wie 85:73.

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