S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 34/2. (Budapest, 1981)

Euconnus ecuatoreanus sp.n. (Abb. 10) Holotypus S: Ecuador, Limócocha, 40 km E Puerto Francisco de Orellana (La Coca), Rio Napo, 21-27.9.1979, ig. J. BALOGH (MB). Gekennzeichnet durch gedrungenen Körperbau, kurze Fühler mit 4gllederiger Keule, konischen Halsschild ohne Basalgrübchen und kurzovale Flügeldecken mit breiter, aussen von einer sehr kur­zen Humeralfalte begrenzter Basalimpression. Länge: 0,95 mm, Breite: 0,40 mm. Rotbraun, gelblich behaart. Kopf rundlich, so lang wie breit, mit grossen Augen, die Schläfen nur so lang wie der Augendurchmesser, lang und dicht, schräg abstehend behaart, Supraantennalhöcker gross, aber sehr flach gewölbt. Fühler zurückgelegt die Halsschildbasis nicht ganz erreichend mit scharf abgesetzter, 4gliederiger Keule, diese so lang wie die Geissei. Die beiden ersten Fühlerglieder et­was länger als breit, 3 bis 7 sehr klein, breiter als lang, 8 doppelt so breit wie 7, wie auch 9 und 10 mehr als doppelt so breit wie lang, das gerundet-kegelförmige Endglied so lang wie die bei­den vorhergehenden zusammen. Halsschild konisch, so lang wie breit, oberseits schütter, an den Seiten dichter behaart, glatt, ohne Basalgrübchen oder basale Querfurche. Flügeldecken zusammen schon an der Basis breiter als der Halsschild, kurzoval, stark gewölbt, ziemlich dicht, schräg abstehend behaart, mit breiter, lateral von einer sehr kurzen Humeralfalte begrenzter Basalimpression. Flügel entwickelt. Beine kurz, Schenkel schwach verdickt. Penis (Abb. 10) von oben betrachtet im Umriss länglichoval, sein Apex deutlich abgesetzt, die Spitze breit abge­rundet. Operculum trapezförmig, seine Ränder stärker chitinisiert. Parameren das Penisende nicht erreichend, mit je 3 terminalen Tastborsten versehen. Im Penisinneren befinden sich hinter der Basalöffnung 2 grosse, spiegelbildlich zur Längsachse liegende Chitinzähne, die in den basalen 3 Fünfteln brelt,distal dagegen schmal sind. Unter der Basalöffnung liegt im Penisinneren eine kleine runde Chitinapophyse. Euconnus rionapoi sp.n. (Abb. 11) Holotypus 6* 1 : Ecuador, Limóncocha, 40 km E Puerto Francisco der Orellana (La Coca), Rio Napo, 21-27.9.1979, leg. J. BALOGH (MB). Gekennzeichnet durch querovalen Kopf mit sehr grossen, 2 Drittel der Kopflänge einnehmen­den Augen, konischen, isodiametrischen Halsschild und sehr kurzovale Flügeldecken. Länge: 0,80 mm, Breite: 0,36 mm. Dunkel rotbraun, gelblich behaart. Kopf von oben betrachtet queroval, die Augen sehr gross, 2 Drittel der Kopflänge einneh­mend Stirn und Scheitel flach, glatt und glänzend. Fühler zurückgelegt die Halsschlldbasis nicht ganz erreichend, mit 4gliederiger, nicht sehr scharf abgesetzter Keule, diese fast so lang wie die Geissei. Die beiden ersten Glieder leicht gestreckt, 3 bis 10 wesentlich breiter als lang, 8 nicht ganz doppelt, 9 und 10 fast 3mal so breit wie 7, das eiförmige Endglied so lang wie die beiden vorhergehenden zusammen. Halsschild konisch, so breit wie lang, nicht breiter als der Kopf mit den Augen, fein und anliegend behaart, ohne Basalgrübchen und ohne basale Querfurche. Flügeldecken länglichoval, schon an der Basis zusammen breiter als der Halsschlld, schräg abstehend behaart, ohne deutliche Basalimpression und Schulterbeule. Beine kurz und schlank. Penis (Abb. IIa, b) von oben betrachtet glockenförmig mit sehr kurzer Spitze, die zarten Pa­rameren diese erreichend, im Spitzenbereich mit je 2 Tastborsten versehen. Operculum kurz, leicht ventralwärts gekrümmt, in eine kurze Spitze auslaufend. Im Penisinneren befindet sich in der Längsmitte eine birnförmige chitlnöse Blase, an deren Basis zu beiden Seiten eine zunächst lateral und dann distal gekrümmte Schleife entspringt.

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