S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 34/2. (Budapest, 1981)
Halsschild kugelig gewölbt, etwas länger als breit, glatt und glänzend, ohne Basalgrübchen, oberselts schütter, an den Seiten dichter behaart. Flügeldecken kurzoval, stark gewölbt, schon an ihrer Basis ein wenig breiter als die Halsschildbasis, ohne Basallmpresslon und ohne Schulterbeule, sehr fein punktiert, lang und abstehend behaart. Flügel voll entwickelt. Beine ziemlich kurz, Vorderschenkel etwas stärker verdicht als die der Vorder- und Hinterbeine, Vordertarsen des S kaum stärker erweitert als die des o. Penis (Abb. 4) von oben betrachtet biskottenförmig, in der Längsmitte leicht verschmälert, im Bereich der Basalöffnung und der Apikalpartle verbreitert, am Hinterende sehr stark abgerundet. Der Ductus ejaculatorlus 1st doppelt S-förmig gekrümmt, im Bereich der vorderen Krümmung sackförmig und an seiner von hinten und oben betrachtet linken Seite mit einem Borstenfeld versehen, im Bereich der hinteren Krümmung zu einem Schlauch verjüngt. Bei dem Versuch die Art nach der Bestimmungstabelle (FRANZ 1980) zu determinieren gelangt man zu Punkt 26 (S . teapanus Franz), der Halsschild ist aber weniger gestreckt, die Fühler sind gedrungener gebaut und der Penis ist anders geformt als bei dieser Art. Scydmaenus (Scydmaenus) cocanus sp.n. (Abb. 5) Holotypus 6* (MB): Ecuador, Limóncocha, 40 km E Puerto Francisco de Orellana (La Coca) Rio Napo, 21-27.9.1979, lg. J. BALOGH. Gekennzeichnet durch gedrungene Körperform, fast parallelseitigen Kopf, isodiametrischen Halsschild mit zwei Basalgrübchen und kurzovale, stark gewölbte Flügeldecken. Abb. 1-3. Penis: Scydmaenus (Cholerus) hellwigiformis sp.n. (1), S. hellwlgi Hbst. (2), S. tanganus sp.n. (3)