S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 34/2. (Budapest, 1981)

FOLIA ENTOMOLOGICA HUNGARICA ROVARTANI KÖZLEMÉNYEK XLII (XXXIV) 2 1981 p. 65-74 Nachtrag zur Monographie der südamerikanischen Scydmaeniden (Coleoptera) Von H. FRANZ (Eingegangen am 25. August, 1981) Abstract. - Eleven new Scydmaenldae species are described from Ecuador and Guate­mala from the following genera: Scydmaenus (5), Homoconnus (1) and Euconnus (5), comple­menting author's monograph on Scydmaenidae published in 1980. Nach Drucklegung der Monographie der südamerikanischen Scydmaeniden, [FRANZ (1980): Folia ent. hung., 41(2): 39-264] wurde der Rest meiner in Ecuador gemachten Käferaufsammlung präpa­riert. Darin befanden sich zwei noch unbeschriebene Scydmaenus - Arten . Herr Dir. Dr. Z. KASZAB übermittelte mir eine kleine Scydmaeniden-Ausbeute, die Herr Prof. Dr. J. BALOGH in N-Ecua­dor gemacht hatte. Aus diesen Material konnten sechs weitere Scydmaeniden-Arten beschrieben werden. Schliesslich überlies mir Herr. J. KLAPPERICH eine Reihe von ihm gesammelten Scyd­maeniden, darunter auch von ihm in N-Guatemala gesammeltes Material, welches drei weitere noch unbeschriebene Spezies enthielt. Die insgesamt zehn neuen Arten werden nachstehend beschrieben. Die der Ausbeute BALOGH' s entstammenden Typen werden in der Sammlung des Budapester Mu­seums (MB) verwahrt, die Typen der von KLAPPERICH und mir gesammelten Arten in meiner Sammlung (HF). Scydmaenus (Cholerus) hellwigiformis sp.n. (Abb. 1) Holotypus Ó* und AllotypuB 0/. Ecuador, Playa Tanga, Sumpfwald neben Strasse unter Rinde eines abgestorbenen Baumes, 20.4.1975 (HF). Die Art ist dem europäischen S. hellwigi Hbst. ausserordentlich ähnlich. Sie unterscheidet sich von diesem durch beim 6* zur Basis etwas weniger stark erweiterten, nur schwach queren Kopf und etwas abweichenden Bau des männlichen Kopulationsapparates, namentlich viel voluminö­sere Apikaipartie desselben. Länge: 1,60-1,65 mm, Breite: 0,60-0,65 mm. Hell rotbraun, gelblich behaart. Kopf des S von oben betrachtet trapezförmig, zwischen den Fühlerwurzeln vorspringend und dort mit einem Horn versehend. Der Scheitel von der Basis her tief ausgehöhlt, am Grunde der Aushöhlung mit einem an deren Vorderrand entspringenden, nach hinten ragenden Chitinwulst, zu dessen Seiten mit je einer tiefen Grube. Kopf des y gerundet-viereckig, ein wenig breiter als lang, im Niveau der weit vorne stehenden Augen am breitesten, die Schläfen fast gerade, schwach zur Kopfbasis konvergierend, der Scheitel vor der Basis mit einem flachen Eindruck. Fühler zurückgelegt in beiden Geschlechtern die Halsschildbasis erreichend, ihr Basalglied doppelt, das zweite und fünfte eineinhalbmal, drei und vier eineinviertelmal so lang wie breit, sechs leicht ge­streckt, sieben quadratisch, 8 schwach quer, 9 und 10 deutlich länger als breit, das eiförmige Endglied etwas kürzer als die beiden vorhergehenden zusammen. Halsschild so lang wie breit, kugelig gewölbt, seitlich gleichmässig gerundet, auf der Scheibe dicht, vor der Basis gedrängt punktiert und querüber flach elngedellt. Flügeldecken oval, stark gewölbt, schon an ihrer

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