S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 31/1. (Budapest, 1978)

2 Zähne des festen Palpenfingers von gleicher Länge, distal bis ds reichend, Ter­git IV mit 6 Borsten; Länge des festen Palpenfingers 0, 35 mm. - O-Zaire. P. congicus Beier Zähne des festen Palpenfingers im mittleren Teil von deutlich ungleicher Länge, distal über ds hinausreichend; Tergit IV mit 4 (-5) Borsten; Länge des festen Palpenfingers 0,42-0,44 mm (<5 ) bzw. 0,49 mm (oj. - Congo-Brazzaville P. beieri sp.n 3 Tasthaar ist weit distal, naher bei est als bei esb stehend, körnchenförmige Zähne distal von ds_ fehlen auf dem festen Palpenfinger; männliche Genitalöffnung mit einer isolierten Borste im spaltförmigen Basalteil. - Elfenbeinküste, Nige­ria: Ife P. billae Vachon Tasthaar ist weniger weit distal, etwas näher bei esb als bei est; auf dem fes­ten Pedipalpenfinger distal von ds noch einige körnchenförmige Zähne; männliche Genitalöffnung ohne isolierte Borste im spaltförmigen Basalteil. - W-Zaire, Con­go-Brazzaville P. leleupi Beier Lechytia dentata sp. n. (Abb. 43-47) Material. - Loudima, Fruchtplantation, Berieseprobe aus Bestandesabfall, 6. XII. 1963 (no. 370): le; (Holotypus). Beschreibung: Carapax 1, 05x langerais breit, kaudal deutlich verengt, glatt, nur seit­lich leicht, in den Hinterecken etwas deutlicher retikuliert; Vorderrand medial deutlich epis­tomartig und breit vorgezogen und gezähnt, Vorderaugen sehr klein, kaum sichtbar, Hinter­augen fehlen; mit 20 Borsten: 6-4-6-2-2. Alle Tergite mit 6 Borsten, die lateralen einander genähert, die Medialborsten davon deutlich getrennt; Länge der Borsten unbestimmbar, da alle abgefallen; letztes Tergit mit 2 submedialen Tastborsten. Cheliceren mit 5 Stammbor­sten, fester Finger mit 2 kleinen und 1 derben Zahn, beweglicher Finger mit 3 kleinen, 1 der­ben und 1 isolierten subdistalen Zahn; Spinnhöcker kurz und stiftförmig, Subgalealborste distal der Mitte, Serrula externa 13-14 Lamellen, Flagellum mit 8 einreihig stehenden, einseitig gezähnten Borsten. Lobus der Pedipalpencoxen 2 Borsten, Pedipalpencoxa 4, Coxa I 4, Me­dialeck leicht vorgezogen, Lateraleck spitz dornförmig, II 5, III 7, IV 7; Genitaloperkel 8 im Halbkreis angeordnete Borsten, Sternitbeborstung: 6+2x3 Suprastigmalbörstchen­6+2x4-10­8-8-8-8-6 (2 mediale Tastborsten). Pedipalpen: Femur in seiner ganzen Länge fein schuppig strukturiert (retikuliert), 3, 59x länger als breit, Tibia 1, 66x, schuppig strukturiert, Hand 1, 71x, Schere 3, 72x, Finger l,23x länger als Hand; beide Finger mit fast bis zur Basis seg­mentierter ZahnlameUe, fester Finger distal mit 5 deutlichen Zähnen, dann ganz flach ge­sägt, beweglicher Finger distal mit 4 Zähnen, dann gerade (fast unmerklich geweUt); Tricho­bothrien £t_-ds und sb-jst bis zur Berührung einander genähert. Laufbein IV: Femur l,91x länger als breit, Tibia 3,62x, Tarsus I 2,55x, mit (pseudo-) taktiler Borste im basalen Drit­tel (TS = 0,33), Tarsus II 13, 68x, mit (pseudo-) taktiler Borste basal (TS = 0.19), Tarsus II 2,86 länger als Tarsus I. Körpermasse (in mm): Körperlänge 1, 21, Carapax 0, 32/0, 30; Pedipalpen: Femur 0, 28/0,08, Tibia 0,17/0,10, Hand 0,20/0,12, Scheren-L. 0,43, Finger-L. 0,25; Laufbein IV: Femur 0, 31/0, 16, Tibia 0, 20/0, 06, Tarsusi 0,11/0,04, Tarsus II 0, 32/0,02. Durch die einander stark genäherten Trichobothrien sb-st von L. maxima und L. ser- rulata, durch die einander berührenden Trichobothrien et-ds von L. leleupi und L. natalen­sis deutlich unterschieden. Beide Merkmale teilt die neue Art mit L. garambica, von der sie sich durch die undeutlichen Augen, den epistomartig vorgezogenen Carapax-Vorderrand, die Borstenzahl des Carapax, die ungleiche Bezahnung der Chelicerenfinger und die fast in der gesamten Länge segmentierte Zahnlamelle unterscheidet. Bestimmungsschlüssel der afrikanischen Lechytia­Arten 1 Trichobothrien sb-st des beweglichen Palpenfingers einander stark genähert und sich (fast) berührend 3

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