S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 31/1. (Budapest, 1978)

18 (19) Fühler lang und dünn, die Basis des Halsschildes weit überragend, das 3. Glied et­was länger als das Endglied fast anderthalbmal, so lang wie das 2. Augen gross, ge­wölbt, Wangen gleich vor den Augen verschmälert gebogen. Stirn in der Mitte abge­flacht, zwischen Wangen und Clypeus ohne Quereindruck, seitlich aber beiderseits rundlich eingedrückt, Augenkiel flach. Die Skulptur besteht aus erloschenen, dicht stehenden Ringen. Halsschild stark quer, Seiten breit gebogen, die Scheibe ziemlich flach, die Punktierung fein und dicht, seitlich etwas raspelartig. Flügeldecken fein und erloschen punktiert, mit Spuren von Punktreihen, den Seiten zu und am Absturz sind die Zwischenräume allmählich feiner und erloschener punktiert. Hintertarsen dünn, das 1. Glied kürzer als die gemeinsame Länge des 3. und 4. Gliedes. Bauch und die Mitte des Halsschildes braun, sonst gelbbraun. - Länge: 5,5 mm. Chile (Co­quimbo) 9. elongatus Solier, 1851 19 (18) Fühler kürzer, meist die Basis des Halsschildes erreichend oder kaum überragend. Das 3. Glied viel kürzer, meist wenig länger als das Endglied und höchstens 1, 3mal so lang wie das 2. 20 (21) Wangen vor den Augen kurz parallel, nachher gebogen verengt, ohne Ecke. Stirn in der Mitte nicht eingedrückt, vorn aber beiderseits neben der Clypealsutur flach und breit vertieft, die Augenkiele sind sehr stumpf. Jeder Punkt ist mit einem feinen Ring begrenzt. Halsschild ein wenig trapezförmig, hinter der Mitte am breitesten, nach hinten wenig, nach vorn stärker verengt, Vorderecken scharf stumpfwinklig, die Hin­terecken abgerundet. Die Mitte der Scheibe fein und spärlich punktiert, vor allem vor der Basis, seitlich ist die Punktierung dichter und gröber, jeder Punkt ist vorn durch eine kipfelartige Erhabenheit begrenzt, welche sich stellenweise berühren. Flügeldecken grob und spärlich, gleichmässig punktiert. Das Abdomen fein und spär­lich anliegend behaart. 1. Glied der Hintertarsen kaum merklich länger als das Klau­englied. Körper einfarbig braungelb. - Länge: 3,8 mm. Chile ( = elongata Kaszab, 1969, nec Solier, 1851). Holotypus (Geschlecht nicht untersucht): Prov. Coquimbo, Los Vilos, 11. XI. 1965, S. Mahunka (Mus. Budapest). Paratypen: aus demselben Fundort (3 Ex., Mus. Buda­pest) 10. mahunkai sp. n. 21 (20) Wangen vor den Augen nicht parallel, sondern gebogen verengt. 22 (23) Die Punktierung der Flügeldecken von der Mitte an, nach den Seiten und am Absturz vollkommen erloschen, der Grund glänzend, resp. fettglänzend und glatt. Stirn in der Mitte eingedrückt, die Eindrücke beiderseits vorn zwischen Clypealsutur und Wangen flach und reichen bis zum Rand. Clypeus und Mitte der Stirn sehr grob punktiert, die Punkte sind teilweise mit einem Ring begrenzt. Halsschild einfach gewölbt. Die Vor­derecken scharf, etwa rechtwinklig, Seiten breit gebogen, vor der Basis etwas ausge­schweift, deshalb sind die Hinterecken scharf stumpfwinklig. Die Punktierung der Scheibe scharf und spärlich, seitlich ebenfalls spärlich, aber gröber, die Punkte sind vorn, resp. seitlich mit je einer kipfelartigen Erhabenheit begrenzt. Der Grund ziemlich glänzend. Flügeldecken innen und vorn erloschen fein punktiert, seitlich und am Absturz erloschen, nur die Spuren einer Punktierung sichtbar. Analsegment äuss­erst spärlich und fein punktiert. 1. Glied der Hintertarsen bedeutend länger als das Klauenglied. - Länge: 4,2 mm. Chile. Holotypus (Geschlecht nicht untersucht): 85 km E. Vallenar, Atacama, 2. XI. 1965, L. E. Peha (coli. Pefia) 11. laevis sp. n. 23 (22) Die Punktierung der Flügeldecken grob und gleichmässig oder feiner und dicht, der Grund genetzt. 24 (25) Halsschild fein punktiert, flacher, die Hinterecken scharfer stumpfwinklig. Körper kleiner. Stirn in der Mitte eingedrückt, Augenkiel scharf, zwischen Clypealsutur und Wangen breit vertieft. Oberfläche des Kopfes spärlich und erloschen punktiert, die Punkte sind teilweise durch erloschene Ringe begrenzt. Halsschild quer, Seitenrand einfach gebogen, die Scheibe einfach leicht gewölbt, die Mitte fein und spärlich, seit­lich ebenfalls spärlich, erloschen, etwas raspelartig punktiert und der Grund seitlich matt. Flügeldecken fein und dicht punktiert, seitlich und am Absturz meist feiner,

Next

/
Thumbnails
Contents