S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 31/1. (Budapest, 1978)

2 (3) Grösser (5-8 mm). Halsschild quer und längs gewölbt. Flügeldecken an der Basis breiter als die Halsschildbasis. Parameren ziemlich parallel, am Ende abgestutzt, Penis mit erweiterter Spitze und Widerhaken, manchmal asymmetrisch ausgebildet (13 Arten in Argentinén, Bolivien, Peru und Chile) 1. Hy Ii thus Guérin de Méneville, 1834 3 (2) Kleiner (3,8 -4,8 mm), gedrungener. Halsschild flach, nur in der Quere leicht ge­wölbt. Flügeldecken subparallel, an der Basis kaum breiter als die Halsschildbasis, kein Basalrand vorhanden. Parameren und Penis einfach, nach vorn verengt und zu­gespitzt, abgeflacht, Penis einfach gerade, das Ende zugespitzt, ohne erweiterte Spitze und Widerhaken (2 Arten aus Peru) 2. Prohylithus Kaszab, 1964 4 (1) Basis der Flügeldecken von den Schultern bis zum Schildchen gerandet. Flügeldecken ohne oder nur mit kaum erkennbaren Punktreihen, meist unregelmässig punktiert, selten raspelartig. Clypeus vorn meist einfach gerade, leicht gebogen oder etwas vor­gezogen, jedoch ohne tiefere Ausschnitte beiderseits zwischen Wangen und Clypeus. Halsschild nicht herzförmig, die Hinterecken meist breit stumpfwinklig, vor den Hin­terecken ist der Seitenrand nicht ausgeschweift. Vorderrand des Halsschildes scharf gerandet. Flügeldecken selten oval, meist subparallel, Hinterbrust auch bei den un­geflügelten Arten länger. Endglied der Maxillarpalpen fast spindelförmig. 5 (6) Fühler dünn, zur Spitze kaum verdickt, die 4 letzten Glieder deutlich allmählich brei­ter, sehr spärlich und fein behaart. Augen normal, an der Unterseite erreichen die Augen die Mandibeln nicht, der Abstand zwischen den Augen am Unterkopf sehr breit, Flügeldecken mehr oder weniger fein punktiert (14 Arten aus Chile) (= Gymnognathus Solier, 1851) 3. Arthroconus Solier, 1851 6(5) Fühler sehr lang, die 3 Basalglieder dünn, zylindrisch, vom 4. Glied an sind die Glie­der breiter, 7., 8. Glied die breitesten, dann wieder kaum schmaler; diese Glieder sind breit dreieckig, dicht behaart, das Endglied lang spindelförmig. Augen sehr gross und rundlich, unten die Basis der Maxillen erreichend, der Abstand zwischen den Au­gen unten nicht breiter als die Unterlippe. Flügeldecken vorn gröber, nach hinten er­loschen raspelartig. 4. Falsoarthroconus gen. n. Arthroconus Solier, 1851 Arthroconus Solier, 1851: in Gay, História Fisica y Politica di Chili (Coleoptera, Pen­tamera et Heteromera), 1849-1851: 238. - Lacordaire, 1859: Hist. Nat. Ins., Gene­ra des Coléoptères, V, p. 67. - Kaszab, 1969: Opusc. Zool. Budapest, 9 (2): 304. Gymnogathus Solier, 1851: in Gay, História Fisica y Politica di Chili (Coleoptera, Pen­tamera et Heteromera), 1849-1851: 137 (nom. praeoccup. ). SOLIER beschrieb drei hierher gehörende Arten: elongatus und piceus sowie fus eus . Die zweite Art wurde schon von LACORDAIRE in Synonym gesteUt. Nun habe ich die Synty­pen aus dem Museum Paris von allen drei SOLIERschen Arten bekommen (wofür ich Herrn Cl. GIRARD meinen besten Dank ausspreche) und festgestellt, dass sich alle drei Arten von­einander gut unterscheiden lassen. Von diesen Exemplaren habe ich die Lectotypen ausge­wählt. In der Sammlung des ungarischen Naturwissenschaftlichen Museums fand ich auch zwei Originaltypen von SOLIER: je ein Exemplar von fus eus und piceus . Im Jahre 1969 beschrieb ich weitere zwei sehr eigenartige Arten dieser Gattung, wel­che während der bodenzoologischen Expedition von Prof. Dr. J. BALOGH in Chile gesam­melt wurden. Aus der Sammlung von Herrn Luis E. PENA bekam ich eine Anzahl hierher gehören­der Exemplare, welche es mir ermöglichten, anhand der vorliegenden Typen SOLIER's, die Gattung zu revidieren. Als Ergebnis meiner Studien konnte ich eine neue Bestimmungstabel­le aller bis jetzt bekannten Arten anfertigen. Aufgrund des vor mir liegenden Material hatte ich 9 neue Arten zu beschreiben. Es stellte sich heraus, dass von mir früher als fus eus und

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