S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 30. Suppl. (Budapest, 1977)

deutlich, aber feiner als beim robustus . Aedoeagusspitze (Dorsalansicht) gedehnt, pa­rallelseitig, stumpf und breit abgestutzt (Abb. 21a); Innensack mit zwei Gruppen von schmalen, lang zugespitzten Zä'hnchen, deren Anzahl kleiner ist als beim robustus (Abb. 22). Verbreitung: Wahrscheinlich endemische Art aus Zentralalbanien; bisher nur vom klassischen Fundort (Kruja) bekannt. 6. Molops weiratheri J. Müller, 1930 Molops peristericus Weiratheri J, Müller, Kol. Rund. 16: 123. Molops parnassicola Alinae J. Müller, 1932, Kol. Rund. 17:220. Molops parnassicola Weiratheri J. Müller, 1936, Ent. Nachr. 10:103. Typus: Von J. MÜLLER nach einer Serie von der Lokalität "Buc - Gebirge in Nord-West Griechenland, 1300 m, Weirather Igt, " beschrieben; die Typenexemplare be­finden sich wahrscheinlich im Museo Civico di Storia Naturale, Trieste, und ich hatte leider keine Möglichkeit, sie zu studieren. Die folgende Charakteristik gebe ich nach einer grossen Serie vom benachbarten Fundort Prionia - Vermion, die der Originalbe­schreibung vollständig entspricht. Charakteristik: Gesamtgrösse sehr variabel: die Populationen aus der Waldzone sind durchschnittlich merklich grösser, 16-18 mm; Populationen, die die Waldgrenze überschreiten und an den Schneefeldern leben, sind kleiner, 13-16 mm (= f. alinae Müll.). Kopf breit, verdickt. Halsschild im Vorderdrittel breit, zur Basis regelmässig und sehr stark verengt, Vorderecken ±_ abgestumpft, Hinterecken klein, nach aussen spitzig vor­tretend, beide Basaleindrücke deutlich, voneinander isoliert, Basalgrübchen in der Re­gel kaum angedeutet (Abb. 23). Der Gesamteindruck von Kopf und Halsschild erinnert an spartanus parnassicola . Flügeldecken langoval, in der Regel parallelseitig, zuweilen (meistens bei den o_o) die Seiten schwach gerundet, hinter der Mitte am breitesten; Strei­fen deutlich, aber nicht grob, Zwischenräume flach. Aedoeagus (Dorsalansicht) + ge­dehnt, parallelseitig bis ±_ konisch, stumpf abgerundet (Abb. 24a), Innensack mit zwei Gruppen von schmalen, lang zugespitzten Zähnchen, deren Anzahl stark reduziert ist; besonders die Gruppe, die quer durch den Sack liegt, besteht nur aus vereinzelten Zähn­chen (Abb. 25). Valvifer beim o im Proximalteil breit, schulterblattförmig, fast parallel­seitig; Stylus + nierenförmig (Abb. 26), Die wichtigsten Merkmale der Kopulationsorgane beider Geschlechter stellen die­se Art zweifelsohne zur robustus-Artengruppe und nich zum spartanus (bzw. parnassi­ cola ) - Rassenkreis, wohin sie MÜLLER in seiner Beschreibung stellte; umsomehr ge­hört weiratheri nicht zum peristericus , dessen Innensack prinzipiell verschieden ist. Die kleine Hochgebirgsform, von MÜLLER als ssp. alinae beschrieben, trägt - meiner Meinung nach - keine derartig konstanten Merkmale, die einen Subspeziesstatus begrün­den könnten; ich teile also die Meinung MARAN's (1940: 190-192), dass es sich nur um eine alpine Form handelt, die durch zahlreiche Übergangsexemplare mit der Nominat­form verbunden ist. Diese Form wurde vom Fundort "Wermion-Gruppe (Durla-Gebirge), an der oberen Waldgrenze in der Nähe von Schneefeldern, Juni 1928, Weirather Igt. " beschrieben; mir lag vor 1$ aus der Weiratherschen Originalserie (Pra) und eine grös­sere Serie, die in Wermion-Gebirge von Ma'ran gesammelt wurde (Pra). Abb. 20-32. Molops robustus-Artengruppe und Molops spartanus-Rassenkreis. Halsschild­form (20, 23, 27-32), Aedoeagusspitze (21, 24; a = Dorsalansicht, b = Seitenansicht), Innensack (22, 25) sowie Valvifer + Stylus (26): 20, 21, 22 = maderi; 23, 24, 25, 26 = weiratheri (26a, b = Variabilität); 27 = spartanus spartanus; 28 = ssp. chelmosensis; 29 = ssp. parnassicola; 30 = ssp. eurytanicus; 31 = ssp. euboeicus; 32 = ssp. thessa­licus (Mass-Stab:A=l mm: Abb. 21, 22, 24, 25 - Al=l mm: Abb. 26 - B=2 mm: Abb 20, 23, 27-32)

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