Dr. Papp Jenő szerk.: Folia Entomologica Hungarica 24/24-42. (Budapest, 1971)
ROVARTANI KÖZLEMÉNYEK (SERIES NOVA) TOM. XXIV. 1971. Nr. 27. Hoploteleia montana sp. n., eine neue Scelionidenart aus Ungarn (Hym., Proctotrupoidea) Von Dr. J. B. Szabó Staatliches Institut für Hygiene, Abteilung der D. D.D., Budapest Die Gattung Hoploteleia wurde von W. H. ASHMEAD im Jahre 1893 gegründet. Die Arten der Gattung leben vorwiegend in den Tropen, im Palaearkticum sind sie auffallend selten. Herr Dr. L, MASNER hatte diese - meiner Meinung nach - sehr gute, leicht erkennbare, selbständige Gattung mit den Gattungen Baryconus FÖRSTER, 1856 und Leptoteleia KIEFFER, 1908 zusammengezogen, ausser Acht lassend manche bewerkswerte Gesichtspunkte. Unter diesen taxonomischen Geschichtspunkte sind meines Erachtens ziemlich schwerwiegend (Int. Code Zool. XV. Int. Cong. London, 1961. 17/1, 24/a/,24/A/). Ich schlisse mich dem Standpunkt der anderen Autoren an (ASHMEAD, KIEFFER, BRUES, MASI, SZELÉNYI, KOZLOV, BAUMANN und noch anderen) (Szabó, 1962) in Hinblick auf die Selbständigkeit der Gattung Hoploteleia ASHM. die ich weiterhin aufrechterhalten gedenke. Was nun die Frage des Baryconus-Problems betrifft, es gab sich mir eine Gelegenheit eine genaue vergleichend - orismologische Untersuchung an einen Exemplar (Paratypus ç)von Aellenia bispi- nosa MASN. , 1958 durchzuführen, welches von Herrn Dr. L. MASNER aus A'quatorial Afrika beschrieben wurde.Auf Grund von 167 Exemplaren (9 <5, 158 o) konnte ich feststellen, dass die Bezahnung des Metascutums und Propodeums in Baryconus-Formenkreis keinen taxonomischen, sogenannten generischen Wert hat. Meiner Ansicht könnte man auf Grund der Bezahnung des Metascutums in der Unterfamilie Teleasinae ASHMEAD, 1903 fast jede selbständige TeFol. Em. Hung., XXIV. 1971. 313