Dr. Papp Jenő szerk.: Folia Entomologica Hungarica 24/24-42. (Budapest, 1971)
Spitze etwas stärker nach, oben gebogen; der Raum zwischen den beiden Hörnern ist weniger breit. An den Parameren (sehr ähnlich wie Pig. 2) finde ich keine Unterschiede. Die Grösse entspricht bei allen Exemplaren der grösseren der Stammform, 4-4.5 mm. Typen: Holotype und 6 Paratypen aus: Tanganyika, Mt. Meru E slope, 57OO feet, extracted from dung of buffalo, 26. 1.1966, leg. Dr. J. SZÚNYOGÉT, in der Sammlung des Ung. Naturwissenschaftlichen Museums in Budapest. Aphodius (Pleuraphodius) szunvoghvi n. sp. Es liegt hier wieder ein Eall vor, welcher es beweist, dass die meisten "Untergattungen" der Gattung Aphodius, die Kollege BALTHASAR so hartnäckig verteidigt, weder als phylogenetische , noch weniger als morphologische Einheiten aufgefasst werden können, sondern höchstens als mehr oder weniger gut brauchbare Artengruppen, welche bei der Bestimmung allerdings meistens ganz nützlich sind. Die neue Art vereinigt nähmlich viele Eigenschaften der Artengruppen Pleuraphodius und Trichonotulus ,so dass man die beiden kaum mehr auseinander halten kann. Da die sekundären Zwischenräume"*" deutlich ausgebildet sind, sie sind als die gekanteten Ränder der Streifen deutlich zu erkennen,und da die Behaarung der Plügeldecken nur staubartig fein und nicht aufstehend ist,stelle ich die neue Art in die Artengruppe Pleuraphodius. Gedrungen gebaut, ziemlich stark gewölbt, heller oder dunkler braun, Vorderkopf und Seiten des Halsschildes heller. PlügelBisher hat nur Kollege BALTHASAR diese Bezeichnung von A. SCHMIDT in seiner Monographie, III. 1964, p.42. beanstandet ,ohne dafür eine bessere vorzuschlagen. Ich selbst finde nicht, dass diese einfache und zutreffende Bezeichnung dieser morphologischen Eigenschaft falsch wäre, da die "primäre" und "sekundäre" Zwischenräume ohne Zweifel mehr oder weniger deutliche, mehr oder weniger breite Längsstreifen trennen.