Kovács I. Endre szerk.: Rovartani Közlemények (Folia Entomologica Hungarica 16/22-30. Budapest, 1963)

achern eng zusammengearbeitet, wir können sogar behaupten, dass die Arbeiten letzterer die Grundlage ihrer Forschungen bildete. Während dieser Zeit befasste sich ERNŐ CSIKI mit der Untersuchung des Mageninhaltes der Vögel. Die Ergebnisse dieser Forschungen erschienen jahrzehntelang in der Zeit­schrift „Aquila" unter dem Titel: „Zuverlässige Daten über die Nahrung unserer Vögel" /Biztos adatok madaraink táplál­kozásáról/. Mit diesen Daten schuf CSIKI Klarheit darüber, in welchem Masse unsere Vögel nützliche bzw. schädliche In­sekten vertilgen. JABLONOWSKI und seine Mitarbeiter bzw. Schüler haben in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts die Biologie der einheimischen schädlichen Insekten erforscht und die den damaligen Zeiten und Erforderungen entsprechenden Massnahmen zu ihrer Bekämpfung entwickelt. Die beiden Kriege und die Wirtschaftskrisen haben natürlich nicht nur die Weiterent­wicklung der Landwirtschaft, sondern auch der angewandten Entomologie gehindert. Die Forschung war während dieses Zeitabschnittes haupt­sächlich bestrebt Verfahren für die Bekämpfung der Obst- und Rebenschädlinge zu entwickeln. Betreffs des Pflanzenbaues haben nur einige grössere Betriebe die Ergebnisse der angewandten Entomologie prak­tisch verwendet, jedoch auch in bestgeführten Betrieben wa­ren nur einzelne pferdebespannte Spritzapparate oder Insek­tenfangapparate im Gebrauch. Der Pflanzenschutz der Bauern­betriebe war unbedeutend. Nach dem Kriege, im jetztigen Zeitabschnitt gewannen die entomologischen Forschungen durch die grossen Verän­derungen eine volkswirtschaftliche Bedeutung. Wie in allen Ländern, in den USA wie in den westeuropäischen Staaten, verursachte auch in Ungarn der im Jahre 1947 erschienene Kartoffelkäfer die plötzliche grossbetriebliche Mechanisie­rung des Pflanzenschutzes, wozu auch das Erscheinen und so­dann die inländische Herstellung von synthetischen Nerven-

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