Kovács I. Endre szerk.: Rovartani Közlemények (Folia Entomologica Hungarica 16/22-30. Budapest, 1963)
Die Forschungstätigkeit des Instituts wurde vor allem durch das Studium der Biologie der marokkanischen Heuachrekke sowie durch die Ausarbeitung von entsprechenden Massnahmen zu ihrer Bekämpfung in Anspruch genommen. Die Entomologische Station hat bis zur Jahrhundertswende die Biologie einer ganzen Reihe von Schädlingen untersucht und verbesserte Methoden zu ihrer Bekämpfung ausgearbeitet. Die wichtigsten dieser Schädlinge sind folgende; Lema melanop us !.. , Cai- liptamus itallcus L. , Calandra granaria L. , Agrotis /Euxoa/ s e g e tum SCHIFF ., L ymantria monaçh a L. , Lymantria dispar L» , A pion aprieans HBST., Agriotes spp., Sparganothis pllleriana SCHIFF., Clysia- ambiguelia HBN, , Anomala vit is F. , Anthonomus eine tus REDT., Anthonomus pomorura L. , Melolontha melolon tha L. , Cleonus punctiventris GERM. , Zabru3 tenebrioldes GQSZE, Pyrausta nubilalis HBN. usw. Für das Niveau der Forschungstätigkeit ist bezeichnend, dass GÉZA HORVÁTH schon im Jahre 1892 von einer biologischen Schädlingsbekämpfung - wie folgt - berichtet: „Botrytis tenella bewährte sich bei schweren Böden an mehreren Orten gut gegen den Maikäfer / Melolontha /, sowie gegen die Engerlinge des Aprilkäfers / RhizotroRUs/ . dagegen war sie auf Sandböden gegen die Engerlinge des Walkers / Polyphylla/ wirkungslos." Interessant ist auch, dass J.JABLONOWSKI schon zur Zeit der Jahrhundertwende betreffs des Rübenderbrüsslers die Aufmerksamkeit auf den Warnungsdienst gelenkt hat. JABLONOWSKI hat nämlich das Buch von G. EMICH „Die schädlichen Insekten der Land- und Gartenbauwirtschaft" /A mező- és kertgazdaságra káros rovarok/ im Jahre 1898 mit einem Anhang versehen, in dem er wie folgt, schreibt: „Bei der Bekämpfung kommt es darauf an, dass der Landwirt durch den Rübenrüssler nicht überrascht wird, deshalb ist es notwendig,dass er sich schon im voraus über die Möglichkeiten des nächsten Jahre3 orientiert. Diesbezüglich ist das Verfahren nachahmenswert, welches in der Domäne der Zuckerfabrik Diószeg im Komitat Pozsony von KÁROLY KÜPFNER, Generaldirektor der dortigen Ak-