Soós Árpád szerk.: Rovartani Közlemények (Folia Entomologica Hungarica 7/1-13. Budapest, 1954)
libelláiig ae i Diese Familie ist in. der Grossen Ungarischen Siefebene durch 19, in der Kleinen durch 15 Arten Vertreten, von welchen 14 in beiden Gebieten zu finden sind . Somat ochlo— ra metailioa Vanderl. wurde von Bodócs in ögyalla am Ufer des Zsitva-Kanals im August 191o, sowie im Park der Sternwarte im Hai 1911 aufgefunden. Diese Vorkommen ist ausserordentlich interessant, weil diese Art nach den Angaben von Pongrácz und Kohaut nur aus Gebirgsgegenden bekannt ist.Neuerdings ist diese Art auch von A. Ruf f in Dunaremete und Bunaosuny aufgefunden worden. Leueorrhinia pect oralis Charp. und Crocothemia eryth ree Brüll, sind in der Grossen Ungarischen Siefebene welter verbreitet als in der Kleinen. Die Libellule—Art en sind in beiden Gebieten ziemlieh häufig, Leptetrum fulvum null, scheint aber in der Grossen Ungarischen Siefebene häufiger zu sein. Den Orthe trum- Arten der Grossen Ungarischen Sief ebene stehen in der. Kleinen Ungarischen Siefebene folgende Arten gegenüber: 0. oancelletum 1., 0. albJ8tylum Sei. und 0. brnnneun Ponsc, . die beiden letztgenannten Arten treten aber nur sporadisch auf. Die in der Grossen Ungarischen Sief ebene an einigen Stellen nachgewiesene Art Somatochlora flavomaculata Vanderl. wird aus dem Gebiet aus Pápa und Pannonhalma nur in Literaturangaben erwähnt /Kohaut, p. 47/, T»ir selbst konnten bisher kein einziges Exemplar fangen. looh seltener ist Epitheca himaculata Charp., welche nur aus ögyalla /Bodócs/ bekannt wurde. Nach den Ergebnissen unserer Untersuchungen scheint also die Odonaten-Fauna der beiden Siefebenen nur in grossen Zügen übereinstimmen. Sehr auffallend wird der Unterschied bei Gegenüberstellung der SympetrumArten. bei welchen daa Zahlenverhältnia 7:3 iat. Dies kann ja aogar auf 7:2 reduziert werden, denn S. flaveolum L. ist bei uns nur in der Literatur zu finden, wir haben es aber nicht gefunden. Die häufigsten Libellen-Arten der Kleinen Siefebene sind S.méri dionale Sel. und S. s anguine um Müll, und zwar ihrer Mengen