Dr. Szent-Ivány József szerk.: Folia Entomologica Hungarica 5/1-4. (Budapest, 1940)
HELEIDEN AUS UNGARN. Von Dr. G. Zilahi-Sebess (Szeged.) (Der III. Klasse der Ung. Wissenschaftl. Akad. vorgelegt am 20. VI. 1938) In der vorliegenden Arbeit werden die aus dem Ungarischen National-Museum stammenden Heleiden, ferner die sich in der Sammlung des Herrn Dr. Zoltán Szilády und in meiner eigenen Sammlung befindenden bearbeitet. Das ganze Material ist jetzt in der Dipteren-Sammlung des Ungarischen NationalMuseums untergebracht. Ich habe mich bemüht, über alle bis jetzt in Ungarn vorgefundene Arten gute Bestimmungstabellen und gute Beschreibungen zu geben. Weiters versuchte ich alle Bestimmungsmerkmale auszumerzen, die unsicher erscheinen oder der subjektiven Beurteilung unterworfen sind. Ausserdem beschrieb ich innerhalb jeder Gattung die einzelnen Arten auf Grund derselben Artmerkmale (ausgenommen jene Arten, die ich nur aus der Literatur kenne.) Alle mir zugängliche Männchen untersuchte ich genau auf Hypopygium und Aedoeagus hin und fertigte Zeichnungen an. Auch die im Ungarischen Nationalmuseum befindliche Typensamlung K i e f f e r s studierte ich durch und ergänzte bezw. korrigierte wo dies nötig war, seine Beschreibungen und sah das Material auch auf etwaige Synonyme hin durch. Als Resultat dieser Durchsicht musste ich auf Grund der Charaktere von Bezzia paradoxa n. sp. das Genus Dicrobezzia, streichen und in das Genus Bezzia einziehen. Ich veröffentliche hier nur die wichtigsten Angaben und die Beschreibungen der neuen Arten. Alle übrigen Daten sind aus dem ungarischen Text zu ersehen. Es ist schliesslich noch meine angenehme Pflicht, dem Ungarischen National-Museum, ferner den Herrn Dr, Zoltán Szilády, Dr, Béla Farkas, Dr. Béla Hankó, Dr. Ambrosius Ábrahám und Stefan Lehel, sowie meiner Frau für ihre Mühe, mit der sie meine Arbeit unterstützten, meinen innigsten Dank auszusprechen. Forcipomyia rustica Kieff. (Beschreibung des Weibchens.) $ Färbung und Beborstung wie beim <$. Das 3. Ant.-Glied kaum länger als breit, 9. kurzhalsig, : flaschenförmig, 1.5-mal so lang