Dr. Szent-Ivány József szerk.: Folia Entomologica Hungarica 4/1-2. (Budapest, 1938)

auf ein eingegangenes Stück eines $ s derselben Art, womit das Vorkommen von O. parasita in unserer Gegend zweifellos bestätigt ist. Ich muss hier noch erwähnen, dass sich in der Samm­lung des Herrn ERNST KRAUSHAAR ein $ von Selenephera lunigera befindet, welches er in Steierdorf erbeutete, ausser­dem ein S von Agrotis occulta, gefangen unweit von Lugoj­Lugosch am Berge Padies (1380 m) in 1000 m Höhe. Beide Tiere sind im Werke Abafi-Aigners* als nördliche Arten be­zeichnet. In sehr grossen Mengen meldete sich im Herbst des Jahres 1937 die bei uns sonst seltene Lemonia dumi. Um ein angetroffenes Weibchen herum fanden sich bei strahlendem Sonnenschein am 1. November zwischen 11-2 Uhr Mittags an­nähernd 50 S ein. Von diesen waren 30 Exemplare tadellos. Am anderen Tage fingen wir am Rande des von hier 8 km be­findlichen „Bistra" Waldes im selben Zeitraum weitere 60 Stück S in der Nähe des ausgelegten, oben erwähnten Weib­chens. Es kamen manchmal 7-8 S auf einmal angeflogen, so dass wir es nicht verhindern konnten, dass eines unbemerkt mit dem Weibchen in Kopula einging, womit auch unsere weitere Jagd ein Ende fand. Hie und da erscheint an den an der Peripherie der Stadt gelegenen Strassenlampen Arsilonche ctbovenosa und als Sel­tenheit bis jetzt 2 Stück von Hydroecia leucographa. ein ó* am 10. Okt. 1935 und ein schönes Exemplar von einem 9 am 28. Sept- 1937. Letzteres ist im Allgemeinen als Spezialität des Domogleds (bei Herkulesbad) bekannt, während unsere Stadt schon in der ausgesprochenen Tiefebene liegt. Desgleichen sammelte ich im Okt. 1935 ein Ulochlaena hirta o, das zur Fauna des Balkans gehört, während Calamia lut sa hier im Herbst sehr häufig vorkommt. Unverständlich ist das Verhalten von Miselia bimacu­losa. Diese Art kam am 11. Okt. 1935 in dem hiesigen, soge­nannten „Jagdwald" in 14 Exemplaren auf Köder. Weder * Abafi-Aigner L.: „Magyarország lepkéi'' Budapest, 1907.

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