Folia archeologica 53.

István Vörös: Fosszilis őstulok (Bos primigenius boj.) csontvázrészek Egervárról

52 TIBOR KEMENCZEI cm, Mdm. 12.5 cm (Abb. 3. 6); Handgeformtes Töpfchen ohne Henkel (Abb. 3. 5); Scheibengedrehte, graue Schüssel mit eingebogenem Rand; Scheibengedrehter Krug, bei dem der Henkel den Hals überbrückt. - UNM 53.23.57-59 - FÀRDUCZ 1966, T. 33. 5. 8.10 Tápiószele, Grab 282. Brandschüttungsbestattung. Beigaben: Flache, handge­formte Tasse, am hochgezogenen Hörnerhenkel mit zwei Knöpfen. Der eine Knopf ist abgebrochen. H. 4.5, Mdm. 11.2 cm (Abb. 3. 10); Haarring aus Elektronblech mit kegelförmigen Enden. Dm. 2 cm (Abb. 3. 9); Scheibengedrehte Schüssel mit geradem Rand; Scheibengedrehter Krug; Spinnwirtel; Weiße Glaspastenperle. - UNM 3.1948.67 - PARDUCZ 1966, T. 40. 7; T. 38. 9 Tápiószele, Grab 342. Gestörte Brandschüttungsbestattung. Beigaben: Eisenaxt. L. 19.1 cm (Abb. 3. 12); Fragmente einer handgeformten, schwarzen Urne in dop­pelter Kegelstempfform; Handgeformte Schüssel mit eingebogenem Rand; Handgeformte Tasse. Oben am Henkel mit doppeltem Buckel. H. 6.1, Mdm. 13.5 cm (Abb. 3. 8); Abgespalteter Feuersteinsplitter; Pferdezahn. Schwein-skeulen­knochen. - UNM 11.1951.60. 62 - PARDUCZ 1966, T. 52. 10, T. 58. 3 Tassen, deren Henkel in mehreren kleinen Buckeln endet. Tápiószele, Grab 372. Brandschüttungsbestattung. Beigaben: Bauchiger Becher mit einem Henkel, mit kanneliertem Hals und kannelierter Schulter. Handgeformt, aus schwarzem Graphitton. Am Henkel in zwei Reihen hervorste­hende Teile in neun kleinen Buckeln endend. H 7.7, Mdm. 4 cm (Abb. 3. 3); Handgeformte Schüssel mit eingebogenem Rand; Handgeformter, bauchiger Topf; 2 Stück Spinnwirtel; Zylindrische Glaspastenperle; Armring aus Bronzedraht. - UNM 52.94.41 - PARDUCZ 1966, T. 60. 24-26. Salgótarján, Industriepark 2 (Komitat Nógrád). Aus einer Grube der freigelegten skythenzeitlichen Siedlung ist die Hälfte eines Gefaßhenkels zum Vorschein gekommen. Oben am Henkel befinden sich zwei hervorstehende Teile, die in fünf kleinen Buckeln enden. (Abb. 3. 19) - VADAY 2000, 38, Abb. 2. 3. Die Tassen mit zwei Knöpfen am Henkel waren mit weniger Verschiebung zur gleichen Zeit und im gleichen Gebiet die Bestandteile des Formenschatzes der Töpferkunst, wie die Gefäße mit Scheiben am Henkel. Solche Tassen, die in den frühen, aus dem 7.-6. Jahrhundert v. Chr. stammenden skythischen Bestattungen der Waldsteppengebiete der Dnjeprgegend vorkommen, folgen offensichtlich dem Vorbild eines früheren, ähnlichen Gefäßtypes. 2 8 Außerhalb des Karpatenbeckens, in der benachbarten mittleren Dnestr-Gegend im Pruthtal kön­nen wir über die im frühskythenzeitlichen Fundmaterial befindlichen Tassen mit zwei Knöpfen am Henkel das Gleiche behaupten. 2 9 Unter den von der ungarischen Tiefebene stammenden Tassen stehen die Exemplare aus den Gräbern 282 und 342 der östlichen Form skythischer Prägung am nächsten. Die als Erste erwähnte Tasse kam mit einem Haarring aus Elektron mit Kegel köpfenden aus Blech zusammen zum Vorschein (Abb. 3. 9-10). Mit dem gle­ichen Haarring zusammen wurde der berühmte Goldhirsch von Tápiószentmárton aufgefunden. 3 0 Ein anderer ähnlicher Haarring aus Gold gelangte aus dem bei Nevickoje (Nevicke) in Kárpátalja freigelegten Hügelgrab ans Tageslicht. Unter den Fundstücken dieses Hügelgrabes gab es eine Eisentrense vom Vekerzug-Typ. 3 1 Erwähnenswert ist auch das Grab 27 des Gräberfeldes von Vámosmikola in Nordungarn, dessen Fundmaterial neben den goldenen 2* I 'LINSKAJA 1968, Taf. 45, 1, Taf. 46, 1; Dies. 1975, Taf. 1.1.3, Taf. 4.. 5.10, Taf. 5, 10, Taf. 7, 12, 19. 29 KRUSELNICKA 1998, 164. Abb. 100 SO FETTICH 1927, 138 Ч POPOVICH 1997, 105. Tat. 1.

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