Folia archeologica 51.
Oravecz Hargita: Tipológiai és használatinyom-vizsgálatok újkőkori csiszolt kőszerszámokon. (Tápé-Lebő, Alsóhalom kőszerszámainak újraértékelése)
LITTERAE AUREAE ADS UNGARISCHEN NATIONALMUSEUMS 63 Abb. 2 Vorder- und Seitenansicht des A, Zeichnung 2. ábra Az A betű homlokzati és oldalnézeti rajza Auf der Rückseite war der E-Buchstabe durch zwei Dübel befestigt. Die Dübel befinden sich am Senkrechtbalken, der eine an dessen oberem, der andere am unteren Ende, und zwar in senkrechter Stellung. Von oben gesehen sind sie rechteckig (unten: I x 3,9 cm, oben: 1 x 3,5 cm), aus der Seitenansicht haben sie die Form eines liegenden T-Buchstaben. Allerdings wurde der beim Gießen enstandene Grat am unteren Ende des oberen Dübels nicht entfernt, so dass dieser mehr einem liegenden L-Buchstaben gleicht. Die Dübel reichten 1,9 cm tief in die Dübellöcher hinein. Leider kann man an keiner der Buchstabenverankerungen die in den frühesten Beschreibungen erwähnten Bleireste entdecken, welche seither gewiss abgefallen und verloren gegangen sind. Die beiden Buchstaben gehörten nicht zu zwei mit Lettern unterschiedlicher Höhe geschriebenen Zeilen einer einzigen Inschrift, sondern zu zwei verschiedenen Inschriften. Denn nicht nur die Höhe der Buchstaben (A-Buchstabe: 25 cm, E-Buchstabe: 28,8 cm), sondern auch die Dicke der Buchstabenkörper (ABuchstabe: 1,5 cm, E-Buchstabe: 0,7 cm) und die Länge der Dübel (A-Buchstabe: 2,7 cm, E-Buchstabe: 1,9 cm) weichen voneinander ab. Ersteres deutet auf die unterschiedliche Tiefe der Buchstabenbetten, letzteres auf die der Dübellöcher hin; ein so beträchtlicher Unterschied ist jedoch bei Buchstaben, die zu ein und derselben Inschrift gehören, undenkbar. Den mit lateinischer Epigraphik befassten Forschern sind vergoldete Bronzebuchstaben ähnlicher Form, Abmessung, Herstellungs- und