Folia archeologica 51.

Endre Tóth: Római űrmértékek a Magyar Nemzeti Múzeumban

R OMISCH I HOH I. MA IÌF. IM UNGARISCHEN NATIONALMUSEUM 141 Abb. 2 Hohlmaß von Torcia und seine Inschrift 2. ábra A tordai űrmérték és felirata A\R£ [CMSIA AA/5 ET VBTERA/VVS AED11ES Septimius Severus in den Stadtrang erhoben. 9 Die authentisierten Maße wurden wahrscheinlich kurz nach der Stadtgründung hergestellt. Das Hohlmaß ist in die ersten Jahrzehnte des 3. Jahrhunderts zu datieren. 3. Hohlmaß aus Messing. Inv.-Nr. 95.60.1 (Abb. 3), Fundort: Tarján­Kenderföldek (Kom. Komárom-Esztergom), wo es auf einem Acker gefunden wurde. 1 0 Die Gefaßwand war durch den Pflug eingedrückt und zerbrochen. Das gegossene Gefäß hat die übliche Form der Hohlmaße. Seine 2 mm dicke Wand ist senkrecht; Rand, Henkel, Sohle und Fuß fehlen. G: 1,383 kg, Außen-H: 12,8-12,9 cm, Außen-Dm: 10 cm, Innen-Dm: 9,6 cm, Rauminhalt: 0,904 1. Den Zylindermantel zieren parallele Linienbündel aus zwei und drei Linien: Die Verzierung, die bei Meßgefäßen allgemein ist, besteht oben aus drei, darunter zwei, dann wieder drei und schließlich zwei mal zwei Linienreiben. Die Ansatzflächen des Henkels sind nicht zu erkennen. Zwischen die beiden oberen Linienbündel war die Inschrift in zwei Zeilen eingraviert, die mit dem gleich­schenkligen Kreuz beginnt 1 1 (Abb. 4—5a): + Italico exagiato uncias XXIIII / ec(c)lesiae cat(h)olic(a)e Sermiense(s) Die Buchstabenhöhe ist in beiden Zeilen gleich: 13-14 mm. In der Inschrift gibt es keine interpunctio . Das Meßgefäß der katholischen Kirche von Sirmium mit Rauminhalt von 24 Unzen wurde fern von seinem Verwendungsort, am Nordrand Transdanubiens, gefunden . 9 Daicoviciu 1953, 1015. 1 0 Márta Kelemen und István Horváth ist es zu danken, daß dieser wichtige Gegenstand ins Museum kam. H AÉ 1999:1256

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