Folia archeologica 49-50.

Viola T. Dobosi: Elefántmaradványok mint nyersanyagok négy őskőkori lelőhelyen

70 TIBOR KEMENCZEI Vorschein (Abb. 9. 3-4, 11-15, 21-22). Die Gemeinschaft, die dieses Gräberfeld gebrauchte, verwahrte nur einen von den früheren Bestattungsriten der Alföld­Gruppe, und zwar die Brandbestattung. In den Gräbern wurden außer den Haarringen keine anderen wertvolleren Schmuckstücke, oder Waffen, eventuell Pferdegeschirrzubehör dem Verstorbenen beigegeben. Diese Umstände weisen darauf hin, dass das Gräberfeld von Sanisläu das jüngste von den Gräberfeldern der Alföld-Gruppe ist. Solche handgefertigten Schüsseln mit ausgebogenem Zipfelrand, welche auch im Fundmaterial des keltischen Gräberfeldes von Piscolt (Piskolt) in der Nähe von Sanisläu aufzufinden sind, zeigen seine Verbindung mit der in den letzten Jahrzehnten des 4. Jhs. begonnenen keltischen Periode. 4 8 Auf Grund ihrer Keramikfunde gleichen Typs kann das Urnengrab von Nyir­mihälydi (Abb. 8. 1-17) mit dem Gräberfeld von Sanisläu für beinahe gleichaltrig gehalten werden. Neben den Schüsseln mit eingebogenem Zipfelrand, neben den fassförmigen Urnen befinden sich unter den Beigaben dieses Grabes auch zwei solche scheibengedrehten Krüge, deren Form der ähnlichen keltischen Keramik naheliegt. Auf Grund der hier angeführten Angaben kann man feststellen, dass die Tracht von spiralförmigen Haarringen mit Kegelkopf aus Blech, oder mit Nagel­kopf bei der Alföld-Gruppe skythischer Prägung von der zweiten Hälfte des 7. Jhs. v. Chr. bis zum letzten Jahrzehnten des 4. Jhs. v. Chr. im Gebrauch war, bzw. diese Haarringe bei der Bestattung beigegeben wurden. Sie bezeichneten in den ein­zelnen Gemeinschaften die Zugehörigkeit der Personen zu Familien von Rang, und nicht einfach Schmucksachen gewesen sein konnten. Übersetzung: Eszter Aczél BIBLIOGRAPHIE BADER 1983. Bader, V. Die Fibeln in Rumänien. PBF XIV, (5. München. BAJNA / ROMSAUER 1983. Bajna, J./ Romsauer, 1'. Späthallstatt- und í'rühlaténezeitliches Gräberfeld in Bucany. SIA 31 (1983) 277-324. BAIASA 1959. Balasa, G. Skytské pohrebisko v Presel'anoch nad Iplom, okr. Sahy. SIA (1959) 87-98. BÁN ESZ / PIETÀ 1961, Bánesz, /.. / Pietà, K. Vyskum v Cejkove i roku 1960. StZ 6 (1961) 5-30. BANNER 1932. Banner, li. A Békéscsaba-fényesi sírmező. Das Gräberfeld von Békéscsaba-Fényes. Dolg. Szeged. 1932, 122-148. BOKIJ / GORBUL 1985. Bokij, N. M. / Gorbul, G. 1. Mogila kimmerijskogo vsarnika u sela Cecelievka kirovogradskoj oblasti. SA 1985-4 224-228. BOUZF'K 1973. Bouzek, /. Graeco-Macedonian Bronzes. Praha. BUKOWSKI 1973. Bukataski, Z. Scythians Influences in the territory of Lusitian Culture. Warszawa. CAPI.OVIC 1977. Caplovic, P. Dolny Kubin II. Ilalstatské popolnicové pohrebisko. Martin. CHOCHOROWSKI 1985 a. Chochorowski, /. Die Rolle der Vekerzug-Kultur (VK) im Rahmen der sky­thischen Einflüsse in Mitteleuropa. PZ 60 (1985) 204-271. CHOCHOROWSKI 1985 b. Chochorowski, /. Die Vekerzug - Kultur. Charakteristik der Funde. Warsza­wa—Krakow. CHROPOVSKY 1962. Chropovsk-Í, B. Birituálne skvtsko-halstatské pohrebisko v Send. StZ 9 (1962) 131-142. CSALLÂNY PÁRDUCZ / 1944-45. Csallány, G./ Párducz, M. Szkítakori leletek a Szentesi Múzeumban. Funde aus der Skvthenzeit im Museum zu Szentes. ArchErt 1944—45. 81-117. CSALOG/ KISFALUIM Í985. Csalog, Y.s. / Kisfaludi, /. .Skythenzeitliches Gräberfeld in Törökszentmik­lós-Surján-Újtelep. ActaArchl lung 37 (1985) 307-344. w Németi 1988, 64. Abb. 11

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