Folia archeologica 49-50.
Csaba Tóth: A „szerecsendenár”
DER „SARACHEN-DF.NAR" 357 * 0 J^^A „v ; " Abb. 3 Goldgulden von Ludwig I. (dem Großen) (1342-1382) (H.516.) 3. ábra l.(Nagy) Lajos (1342-1382) aranyforint (H.516.) Abb. 4 „Denar mit der Gestalt des Heiligen Ladislaus" von Maria (1382-1387) (H.565.) 4. ábra Mária (1382-1387) „szentlászlós" dénár (11.565.) nach 1372 ganz bis zum Tode von Ludwig I. die „Mohrenkopf-Denare". Diese Datierung ist aber nicht mehr haltbar, scheint grundlegend verfehlt zu sein. In der Wirklichkeit sprechen alle Tatsachen für eine umgekehrte Reihenfolge. Untersuchen wir im Folgenden diese Belege. 1. In der Datierung der Arten H.534, 535. und 545. - die für die Vorbilder der „Mohrenkopf-Denare" gehalten werden können - auf die Anfangszeit der Herrschaft von Ludwig I. stimmen die Meinungen überein. Ihre Umschrift, der Charakter der Buchstaben, das Gewichtsystem sind identisch, das Münzbild weicht natürlich ab, aber im großen und ganzen ist ihre Prägung im Charakter doch identisch. Wenn diese Typen belegt frühe Prägungen und wirklich die Vorbilder des Typs H.542. sind, so kann man diesen Widerspruch erst dann lösen, wenn man den Anfangszeitpunkt der Herstellung der „Mohrenkopf-Denare" in eine frühere Periode datiert, da es logisch gesehen unvorstellbar ist, dass zwei solche miteinander zusammenhängenden Prägungsgruppen durch zwei Jahrzehnte voneinander getrennt wurden. 2. Das System der Münzeichen der „Mohrenkopf-Denare" zeigt ein archaisches Bild. Die Lilien, Rosetten, baumblattförmigen Zeichen weisen lieber auf die Zeit von Karl I. hin, wenn man das Gesamtbild betrachtet, obwohl man einen Teil von diesen Zeichen auch bei Königin Maria auffinden kann. Die einzige Analogie des Zeichens L-S findet man auf dem Heller H.519. von Ludwig. Es ist üblich, dort dieses Zeichen mit dem Namen Lóránd und Esztergom (Gran) zu identifizieren. Der Buchstabe P auf den Goldgulden und auf dem Heller H.523. ist vermutlich