Folia archeologica 49-50.

Viola T. Dobosi: Elefántmaradványok mint nyersanyagok négy őskőkori lelőhelyen

SKYH use :HK SCHML ( :KM( )I)E runden Platten sind blumenblattartig gepreßt, in der Mitte mit einem Loch versehen, Dm. 2,2 cm (Abb. 4. 21-23). - Oláh-Szénánszky 1982, 298-299; Gyucha 2001, 121. Kat. 4. 108. 7. Sándorfalva (Komilat Csongrád). 1980-81 wurden 71 skythenzeitliche Bestattungen freigelegt. Hier zeigen wir die typischen Fundstücke eines der Haarringe enthaltenden Gräber. Grab 165. Brandschüttungsgrab. Die Beigaben lagen unter den Aschen: zwei bronzene Haarringe mit Nagelkopf, mit Goldblechüberzug, Dm. 1,8 und 1,6 cm (Abb. 6. 1-2); 26 St. gelbe Augenperlen, die meisten davon sind ganz ver­brannt, 3 St. blaue Augenperlen (Abb. 6. 3-8), Fragmente von zwei kleinen blauen Glasperlen, ein St. weiße Glasperle, 3 St. Korallenperlen, ganz kleine Bernsteinperlen, ein Kegelchen aus Goldblech, Dm. 0,78 cm (Abb. 6. 9); 6 St. Goldblechperlen, Dm. 0,56-0,6 cm (Abb. 6. 10-15); Spinnwirtel aus Ton, Dm. 2.7 cm (Abb. 6: 16); Fragmente scheibengedrehter Gefäße. - In diesem Grä­berfeld kamen noch aus vier weiteren Gräbern Haarringe zum Vorschein. ­Galäntha 1982-83, 122. Abb. 7. 1-4, Abb. 9-10. 8. Csany telek (Komitat Csongrád) Tömörkényi— Straße. An diesem Fundort fand man zuerst 1910 zwei Gräber, dann wurden 1931 weitere 27 Gräber freigelegt. Grab 1. Skelett in Hockerlage. An beiden Seiten des Schädels befand sich je ein bronzener Haarring mit Kegelkopf aus Blech, Dm. 2,3 und 2,1 cm (Abb. 5. 1-2); über dem rechten Schlüsselbein eine dreikantige Pfeilspitze aus Bronze, L. 2,3 cm (Abb. 5. 3); beim linken Handknochen zwei Spinnwirtel, Dm. 1.6 und 2,4 cm (Abb. 5. 4—5); beim Schädel zwei Spinnwirtel, Dm. 1,6 und 2,4 cm (Abb. 5: 9, 10); unter dem linken Handknochen drei Tongefäße: Becher, handgefertigt, Henkel abgebrochen, H. 9,2 cm (Abb. 5. 6); Becher, scheibengedreht, braungrau, H. 9,6 cm (Abb. 5: 7); Becher, handgefertigt, schwarz, H. 11,6 cm (Abb. 5. 8). - Csalläny-Pärducz 1944-45, 82. Taf. 27. 1-5, 7, 9. Grab 7. Brandgrab. Beigaben: zwei bronzene Haarringe mit Nagelkopf, Dm. 1.8 und 1,7 cm (Abb. 5. 11-12); drei Tonstempel, I.. 2,9; 2, 2; 2, 2 cm (Abb. 5. 13—15); Spinnwirtel aus Ton, Dm. 2,5 cm (Abb. 5. 16); Armring aus Bronze, gebrochen, unvollständig, unverziert, Dm. 8,1 cm (Abb. 5. 17). — Csallány­Párducz 1944-45, 83. Tai. 30. 2, 4-6, 14-15. - Vom Gebiet des Gräberfeldes kamen außerdem aus zwei Gräbern drei bronzene Haarringe mit Nagelkopf, als Streuefund drei weitere bronzene Haarringe mit Nagelkopf zum Vor­schein. 9. Csanytelek—Ujhalastó. Zwischen 1979-1984 wurden 250 Gräber freigelegt. Uber die Ausgrabung wur­den nur Vorberichte, von den aufgefundenen Gräbern nur bestimmte Fund­stücke publiziert. Darunter wurde nur beim Brandschüttungsgrab 130 e in Haar­ring erwähnt. Dieser ist aus Bronze, mit Nagelkopf, mit Goldblechüberzug, Dm. 1,8 cm (Abb. 5. 20). Von diesem Grab wurde noch die Zeichnung von einem Tonstempel publiziert, L. 2,5 cm (Abb. 5. 21). Unter den Grabfunden befanden sich auch ein Armring aus Bronze, Eisenmesser, 25 St. große, gelbe Augenperlen, 26 St. rotbraune Glasperlen mit unversehrten und fragmenta­rischen Wellenlinien verziert, drei dunkelblaue Glasperlen, sowie ein handge­fertigtes Tongefäß. - Schölt/. 2001, 181; Kisfaludi 1997, 83. 10. Törökszentmiklós-Surján (Komitat Szolnok). Hier wurden 82 skythenzeitliche Gräber freigelegt. Haarringe fand man in vier Bestattungen, wir führen hier die Fundstücke einer Bestattung an.

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