Folia archeologica 47.

Péter Gróf - Dániel Gróh: Késő római őrtorony és szoborlelet Visegrád-Lepencén

106 PÉTER GRÓF - DÁNIEL GRÓH Abb. 2 Grundriss des Wachtturmes 2 2. ábra A 2. számú őrtorony alaprajza Zentimeter dickes Schotterbett gebaut. Der Oberteil des aufgehenden Mauerwerkes, das bis etwa 180 bis 220 cm erhalten geblieben ist, wurde mit horizontal ausgleichenden hölzernen Mauerbalken befestigt. Der Abdruck dieser Balken, deren Querschnitt im Mörtel abmessbar ist, bzw. ihre aus dem Mörtel ausgerbrannte Stelle sind wohl feststellbar erhalten geblieben 6 (Abb. 3). Wir untersuchten den Grundbau des Wachtturmes im Innenraum an der Schwelle, in der N und SW-Ecke, an der S-Mauer, weiters an den inneren Pfeilern. Die Grundierung wurde 130 cm - bei den Pfeilern 150 cm - tief, auf dem Boden des Grundierunggrabens auf ein feinkörniges Schotterbett von einigen Zentimetern gelegt. Der Mörtel wurde auch auf der Oberfläche der Grundmauern sorgfältig verputzt und geglättet. Bei der Untersuchung des Fundamentes konnten wir in der Schnittwand Siedlungniveaus der Frühkaiserzeit, bzw. Urzeit dokumentieren. Am N-PFeiler wurde mit der Grundierung ein früherer Ofen vernichtet. Darüber kamen ein terra sig7//ata-Bruchstück und eine gerillte Perle zum Vorschein. Eine ähnliche Erfahrung machten wir bei der Vertiefung der Sonde an der Innenseite der S-Mauer. Nach der Bodenschicht kam ein graulichbrauner bindiger Boden, weiters ein schwarz durchgebrannter Streifen zum Tageslicht. Im Durchhieb legten wir neben einer rotgebrannten Fläche von 110-120 cm Durchschnitt (Herd?), eine 40 cm tiefe, regelmäßige Grube von 60 cm Durchschnitt frei, der Eisenschlacken und gebranntes Holz enthielt. Aus der durchgebrannten Schicht kamen terra sigillata­Brucnstücke in kleiner Zahl und weitere verschiedene frühkaiserzeitliche Keramik zum Vorschein. 6 Stehlin 1957, Taf. 6.

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