Folia archeologica 42.

Tóth Endre: Későrómai ezüstkanál Bajnáról

FOLIA ARCHAEOLOGICA XLII. 1991. BUDAPEST DILEMMA BEI DER INTERPRETATION DER FRÜHGESCHICHTLICHEN GRABFUNDE VON MEZÖBERÉNY (1884) Attila KISS 1. EINLEITUNG Die im vergangenen Jahrhundert, in der Frühphase der archäologischen For­schung zum Vorschein gekommenen, hervorragenden Funde / Fundkomplexe wur­den in das Wissensgut der nacheinanderfolgenden Archäologengenerationen als feste Backsteine en bloc eingebaut; ihre visuellen — in Zeichnungen / Fotos festgehalte­nen — Abbildungen bildeten den Lehrstoff bei den angehenden Archäologen, der sich dann durch Erlangung der archäologischen Wissenschaften während den Universitätsjahren in ihrem Bewußtsein fest verankerte. Bei einem Teil der Funde führte die unterbliebene bzw. nicht vollendete neuere Bearbeitung, d. h. das Ausbleiben der stets neueren Vergleichungen mit dem wechselnden neuen Denkmal­und Wissensgut zu einem starren Gemenge der Fundkomplexe. In meiner vorliegenden Abhandlung möchte ich die Funde von Mezőberény (1884) 1 unter die Lupe nehmen, da in mir aufgrund der neueren Kenntnisse der Ver­dacht wach geworden ist, daß hier mit diesem Fundmaterial irgendetwas nicht „stimmt". Im mir stiegen nämlich Zweifel auf, ob erstens: dieses Fundmaterial — im Gegensatz zu den letzten Stellungnahmen (Fettich, Bona) tatsächlich aus einem Grabe zum Vorschein gekommen sein dürfte?; zweitens: in seiner Gänze auch gleichaltrig wäre? 2. KATALOG Im Katalog folgen die Funde in Reihe den von mir vorausgesetzten Grabzusam­menhängen, innerhalb der Gräber wird die Reihenfolge der Funde von der der Funk­tion der Gegenstände entsprechend hypothesierten Lage innerhalb der Gräber bestimmt. 1 Fettich 1953. 47-49/150-152., Taf. 28-29.

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