Folia archeologica 40.
Endre Tóth: Újabb Silvanus-gyűrük Pannoniából (a pannóniai Silvanus-kultuszhoz)
132 ANDREA H. VADAY 2. Ähnlich verziertes kleineres Goldblech, oben 1,9 cm breit, hier gerade geschnitten, verjüngt sich dem anderen Ende zu allmählich bis zu einer Breite von 1,2 cm. Gesamtlänge: 12,5 cm. Nach der Beschreibung von Csallány wurde es von den Arbeitern zufällig mit dem Spaten durchgeschnitten und das abgeschnittene Stück ist abhanden gekommen. 5 3. Fragment eines dem vorangehenden ähnlichen, jedoch breiteren Goldbleches." 4. Zwei halbscheibenförmige, glatte Goldblechüberzüge. Nach der Beschreibung von Csallány ist das Stück eine Gürtelschnalle, im unteren Teil mit Silber-(?) Einlage. Schon in der Publikation von Párducz kommen nur die Goldbleche vor. 7 5. Halbkugelförmiger Goldknopf, in der Mitte auf der unteren und oberen Platte gleichfalls mit durchlaufendem Loch, das Innere war ursprünglich von einer Füllmasse ausgefüllt. 8 6. Rechteckförmige, eingliedrige Silberschnalle mit viereckigem und kurzem Schnallenrahmen, auf dem Schnallenrahmen mit punziertem Goldblechüberzug. 9 7. Ovaler Schnallenring einer zweigliedrigen, sog. sarmatischen Schnalle aus Silber. 1 0 8. Zur Silberschnalle gehörende eingliedrige silberne Riemenzunge. 1 1 9. Fragmnet eines eisernen Dolches, in der Publikation von Csallány in der Beschreibung: „bloß einzelne Stücke blieben erhalten", bei Párducz kommt nur ein 11,2 cm langes Stück der ipitze vor. Die größte Breite der Klinge beträgt 2,6 cm. 1 2 Gábor Csallány fand bei der Authentisierung auch ein viertes Grab, aus dem eine stark profilierte, auf dem Bügel mit Vogelform verzierte Bronzefibel mit zwei Knoten und breitem Spiralarm zum Vorschein kam. 1 3 Dieser Fund von Szentes — Mágócspart ist vollständiger, als der von Dunaharaszti. Die Schnallen sarmatischen Typs 1 4 geben einen weiteren Anhaltspunkt zur Einreihung der Funde. Für uns ist es besonders wichtig, daß der punzierte Goldblechüberzug unter den sog. sarmatischen Schnallen verschiedenen Typs erscheint. Hódmezővásárhely—Kakasszék wurde aus dem ausgeraubten Männergrab Nr. 1 eine zweigliedrige Eisenschnalle von sog. sarmatischem Typ mit ovalem Schnallenrahmen zutage gefördert. 1 5 Auf den Schnallenrahmen wurde ein dünnes punziertes Goldblech zugeschlagen. Die Zierelemente und Technik des Bleches wurde von Nándor Fettich untersucht 1 6 Er stellte fest, daß die Punzierung eine primitive und oberflächlich ausgeführte Tierdarstellung ist. In Endrőd— Szujókereszt ka5 Ebd. Taf. XXXII 1. f i Ebd. Taf. XXXII 2. 7 Ebd. Taf. XXXII 3, 5. 8 Ebd. Taf. XXXII 4. 9 Ebd. Taf. XXXII 6. 1 0 Ebd. Taf. XXXII 9. 1 1 Ebd. Taf. XXXII 7. 1 2 Ebd. Taf. XXXII 11. 1 3 Ebd. Taf. XXXII 8 a-b-c. 1 4 Vaday— Kulcsár 1984, über die Problematik der Schnallen 1 5 Gazdapusztai 1960, 47, Taf. XIII 11-12, Taf. XVI 11. 1 6 Párducz I960, Anm. 3.