Folia archeologica 39.

Mihály Nagy: Egy monopodium-típusról. — Kísérlet az ún. pannóniai ókeresztény relikviaoltárok újraértelmezésére

138 MIHÁLY NAGY Abb. 3. Rekonstruktionsskizze der durchbohrten Monopodiumplatte aus Dunapentele. Quer, schnitt. 3. ábra A dunapentelei átfúrt monopodium-lap rekonstrukciós rajza. Keresztmetszet. fernen. Auf ähnliche technische Lösung verweisende Spuren finden wir bei der Mensa eines Gartentrikliniums aus Pompeji vor; 2 7 die runde Steinplatte eines Monopodiums aus dem Fundort Caerleon wurde gleichfalls nicht in der Mitte, sondern näher zur Steinplattenkante durchbohrt, so setzte sich die Bohrung in der Rinne fort, die man in den massiven Sockel des Monopodiums eingemeißelt hat. 2 8 Untersucht man die Bohrung der Steinplatte von Dunapentele 2 9 eingehen­der, so fällt es auf, daß an der ansonsten reich verzierten, sorgfältig ausgeführten Steinplatte die Bohrung nicht genau in der Achse der Steinplatte zu finden ist sowie das untere und obere Ende nur grob bearbeitet wurde. In diesem Falle 2 7 Soprano 1950, 293 Nr. 2. 2 8 Boon 1973, 346-349 Abb. 4.; 356. 2 9 Thomas 1978, 574 Abb. 1-2.

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