Folia archeologica 37.
Tibor Kemenczei: Középsővaskori tegezveretek az Alföldön
FRÜIISARMATENZEITLIC IIER GRABFUND 149 Torques, sondern nur einen gefederten Armring enthält, der hingegen auch in einem angeblich in Tata zum Vorschein gekommenen Hortfund in Begleitung eines Halsringes mit etwas mehr abstraktem Vogelkopf vorkommt. Der Fund von Zalahosszúfalu wird auf Grund der in ihm vorhandenen Münzen auf 154 datiert. 30 Den Halsring von Tata 3 7 verglich A. Radnóti mit den Torques von Toroczkószentgyörgy und dies wertete N. Fettich aus. Es soll bemerkt werden, daß Hampel den Fund von Tata auf Grund der in beiden Funden vorkommenden gefederten Armringe mit dem Schatz von Ászár datierte. Den Fund von Ászár datiert hingegen das hier zum Vorschein gekommene Militärdiplom auf 148. :i K Fettich wertete auch die Beobachtung aus, daß die in den dakischen Silberschätzen vorkommenden Knotenfibeln und Halsringe selbst noch auf den dakischen Grabsteinen des 2. |hs zu sehen sind. 3" Deshalb sah er das Weiterleben der Halsringe mit dem Entenkopf auch im 2. Jh. für bewiesen. 4 0 Die Darstellung der Knotenfibeln beweist aber nicht unbedingt das Weiterleben der früheren örtlichen Schmucke, sie können auch auf die angesiedelte illyrische Bevölkerung hinweisen. Auf den Beginn des 2. Jhs, eventuell etwas später datiert auch K. Horedt die Verbergung der jüngsten Schicht der dakischen Schätze. 4 1 Von den Tierkopf halsringe enthaltenden Funden (Toroczkoszentgyörgy-Sängeorgiu-Träscäu-Coltesti, MárkaszékMarca, einst Komitat Szilágy, 4 2 Marót-Maroda, einst Komitat Arad, 4 3 PoianaGorj, 4 4 Bare bei Poáarevac am Südufer der Donau in Serbien, 4 3 und einige Einzelfunde: Brassó, Umgebung von Vajdahunyad 4") waren mehrere münzdatiert. So waren neben dem Fund von Maroda auch 10 römische Münzen, unter ihnen ist die jüngste Prägung von Julius Caesar. Den abgewetzten Torques des Fundes von Poiana-Gorj datieren zwei frühe Domitianus-Denare (81. u. Z.). Der Fund von Bare enthielt gleichfalls einen Denar des Domitianus aus dem |ahre 87. So dürften diese Schätze auch im ausgehenden 1. Jh. in die Erde galangt sein. Den Goldschmuckfund von Tekiya, der mehrere gefederte Armringe enthielt, datieren ebenfalls die Münzen von Domitianus auf das 1. Jh. 4 7 Diese gefederten Armringe waren weit verbreitet und wurden lange Zeit in unveränderter Form gebraucht, 3 6 Radnóti 1941, 102 115. 3 7 Hampel 1892, 375. Taf. VII. Das Zusammenhören des ganzen Fundes ist unsicher, das UngNatMus erkaufte den Fund vom Antiquitätenhändler Jakab Krausz. 3 8 Hampel 1885, 24-30. 3 9 Patdovics 1944, 107- 110. 4( 1 Fettich 1953, 174. 4 1 Horedt 1973, 152. 4 2 1845 zum Vorschein gekommener Fund, darin zwei eventuell Schlangenkopfhalsringe erwähnt zuerst Seid/ 1846, 148.; Sacken— Kenner 1866, 337. Posten 75: erwähnt nur den Fundort, die Gegenstände von ihm nicht genannt.; Gooss 1876a, 34.; Römer 1886, 388.; Popescu 1937- 40, 200.; Roska 1942, 171, No. 146.; Horedt 1973, 163, No. 32.; erste Publikation: Floresat-Miclea 1979, 23-4, 89, Kat. No. 36-37, Abb. 13-15. 4 3 In grob geformtem Tierkopf ausgehender Torques, der Tierkopf ist ein Übergang zwischen der Schlange und dem Vogelkopf. Römer 1866, 175.; Gooss 1876b 506.; Romer 1886, 389,; Popescu 1937-40, 200,; Roska 1942, 168-69, No. 125.; Horedt 1973, 164. No. 36.; erste Publikation Floresc/i — Miclea 1979, 24, 89, Kat. No. 38. Taf. 16-17. 4 4 Nico/aescu — Plopsor 1937-40, 204-215.; Popescu 1968, 23 a.; Fettich 1953, 166,; Horedt 1973, 164. No. 48.; Marghitan 1976, 41-45, Taf. XIV 1-2. 4 5 Zwei Torques mit Tierkopf (?). Garasanin-Pindic 1971, 212. No. D 282-300.; Horedt. 1973, 162, No. 4. 4( i Roska 1942, 50. No. 201.; Horedt 1973, 165. No. 89. 4 7 Mano-Zisi 1957.