Folia archeologica 37.

Tibor Kemenczei: Középsővaskori tegezveretek az Alföldön

142 KÁROLY MESTERIIÁZY sind schmäler und werden von je zwei Punktreihen verziert. Dm: 8,3 cm, Bandbr: 15 mm (Abb. 4,1, Abb.5.a-b) 4. Schildkopfarmring , aus Silber, gleichmäßiges, schmales Band, an beiden Rändern und in der Mitte mit ringsumlaufender, gepunzter Rippe. Das eine Ende geht in ein rundes Blech aus, in der Mitte mit einer T-förmigen Öffnung, am an­deren Ende befindet sich ein Haken. Dm: 7,7 cm, Bandbr: 1,2 cm (Abb. 4,2, Abb.6,a— b). 5. Bron^ering, geschlossen, von rundem Querschnitt. Dm: 3,4 cm, Drahtdicke: 5 mm (Abb.' 2, 3). 6. Lumda, mit einem auf halbmondförmige, glatte Silberplatte aufgebogenen Goldblech überzogen, unverziert. An der Rückseite ein angelöteter, sich von unten nach oben einbiegender Haken zur Befestigung. Br: 1,65 cm (Abb. 3, 1, Abb. 7, 4). 7. Silberner Bandring, schmales, dünnes Band mit offenen Fanden, Bandbr: 3 mm, Dm: 2,2 cm (Abb. 3, 3, Abb. 7, 1). 8. Kunde Chal^edonperlen, 3 St. Dm: 1,9, 2,05 und 1,8 cm (Abb. 3, 4-6, Abb. 7, 5-7). 9. Tonnenförmige Kal^inmperlen, 3 St. L: 4,4 und 3,9 cm (Abb. 3, 7-9, Abb. 7. 8-10). 10. Nadelbehä/ter. Zwei ineinander schiebbare Bronzeröhre, Länge des Teils mit dem längeren Dm: 3,4 cm, Dm: 1,2 cm, der Boden ist unvollständig. Das freie Ende des längeren und schmäleren Rohres ist fragmentarisch, weder die Ge­samtlänge, noch die Schließkonstruktion sind erhalten geblieben, der Dm be­trägt 1,05 cm. Gegenwärtige Gesamtlänge: 8 cm. Es enthielt Reste einer Eisen­nadel, gegenwärtig ist davon ein 1,5 cm großes Fragment vorhanden (Abb. 2. 11. Spinnwirtel, aus Ton, schwarz, besteht aus zwei Teilen von verschiedener Größe, doppelkonisch, Dm: 2,9 cm (Abb. 2, 2). Das reiche Grabinventar zeigt, daß außer einigen Perlen alle Beigaben ein­geholt werden konnten. Das dem Kopf zu gelegene Ende des Grabes fiel in einen 2,3 X 30 m großen Graben, in dem keine anderen Gräber gefunden wurden. Auch bei dem Aus­werfen des Grabens der in früheren Jahren angelegten Wasserleitung wurden keine Gräber beobachtet. So können wir an ein Einzelgrab denken, obwhol die frühsarmatischen reichen Bestattungen nicht getrennt, sondern in Gräbergruppen, in Gräberfeldern liegen. 2 Die Orientierung des Grabes spricht für eine sarma­tische ethnische Gruppe und dies bekräftigen auch die Eigenartigkeiten der Bekleidung der Toten, die der Erzhälung der Finder nach eindeutig bestimmt werden konnten. In dieser Hinsicht ist die Gürteltracht am ausgeprägtesten, an dessen breites Band man verschiedene Gegenstände zu befestigen pflegte. Ein Zubehör des Gürtels war der Gürtelring, der auch für die sarmatischen Gräber des 2— 3. Jhs charakteristisch ist. Unabhängig vom Reichtum der Toten sind uns bisher nur bronzene Gürtelringe bekannt. Ihre Größe ist fast gleich, im großen und ganzen 3—4 cm. Bei genauen oder glücklichen Erschließungen wurden sie in der linken Beckenschaufel des Skeletts gefunden (Kiskőrös-Csukástó-Rdczkút 2 Kőhegyi 1982, 344.

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