Folia archeologica 36.

Viola T. Dobosi: Ékszerek, hangszerek, különös tárgyak a magyarországi őskőkorban - Appendix II. Mária FÖLDLÁRI: Pilismarót—pálrét, borostyángyöngy elemzése

60 TIBOR KEMENCZEI 9. Tis^avasvári, Dózsa telep — Brandgrab, Nr. 38 — Zusammengebogene, verrostete Eisentrense und Lanzenspitze. L: 16,2 und 13,3 cm, Dm: 24,8 cm (Abb. 8,4) — MNM (62.50.96) — Lengyel, I., Arch. Ért. 88, 1961, 285. Von den skythenzeitlichen Fundorten des Alföld kam noch im Gräberfeld von Hetény (Chotin) eine genietete Trense von Typ 4 zum Vorschein (Grab 40,220). 4 7 In Olteinien sind ihre Fundorte Ferigile (Grab 45,134), Curtea de Arges, 4 8 sowie Tigveni. 4 9 In Transdanubien wurden im Gräberfeld von Szent­lörinc solche Trensen gefunden (Grab 58, 60). 5 0 Ihre Exemplare kamen in Serbien aus dem fürstlichen Hügelgrab von Atenica, 5 1 aus Bestattungen in Slowenien (Magdalenska-Gora, Sticna, Donja-Dolina, Garibovac), 5 2 aus dem Gebiet der Hallstattkultur in Österreich (Oberpullendorf, Schandorf) 5 3 ans Tageslicht, ferner ist auch ein Stück aus Polen (Wymyslowo) bekannt. 5 4 Die Verwendungszeit der in die vierte Formengruppe eingereihten, genieteten Trensen umfaßt im großen und ganzen die Periode zwischen der Mitte des 6. und dem Ende des 5. Jhs. v. u. Z. Die ältesten sind die Exemplare von Szentes­Vekerzug, von welchen die Trense des Grabes 12 mit solchen Riemenkreuzungen ans Tageslicht gekommen ist, die ansonsten Begleitfunde der Trensen von Typ 1 waren. Auch unter den Funden von Nyékládháza—Mezőnyék können Trensen des Typs 1 und 4 gefunden werden, jedoch ist es gar nicht sicher, daß diese Gegen­stände einen Fundkomplex bilden. Die dreiflügeligen Pfeilspitzen in Grab 32 von Tiszavasvári können auf das 5. Jh. v. u. Z. datiert werden. 5 5 Aus der Frühphase des Gräberfeldes von Hetény (Chotin) in der SW-Slowakei, d. h. vom Ende des 6. bzw. der ersten Hälfte des 5. Jhs. v. u. Z. stammen die Gräber 40 und 220 mit Trensen von Typ 4. 5 6 Die sich auf die Zeit der außerhalb der Fundorte der skythenzeitlichen Gruppe des Alföld gefundenen solchen Trensen beziehenden chronologischen Daten stimmen im wesentlichen mit den oben gesagten überein. Die in Ferigile erschlossenen Gräber 44 und 134, ferner die Hügelbestattungen von Curtea de Arges und Tigveni hat man auf die zweite Flälfte des 6. bzw. erste Hälfte des 5. Jhs v. u. Z. datiert. 5 7 Von den aus Serbien und Slowenien stammenden «a.a. О. Taf. 5, 17; 24, 14. 4 8 Vulpe, А., a.a. O. Taf. 16; 22, 8—10. 1 9 Popeseti, E. — Vulpe , A., Nouvelles découvertes du type Ferigile. Dacia 16 (1972) 94, Abb. 4; 103, Abb. 13, 3^6. 5 0 Jerem, E„ a.a. O. 206, Abb. 28, 58/1, 60/1. 5 1 Djuknic, M. —Jovanovic, В., a.a. O. Taf. 18, 3, 4. 5 2 Kromer, K. —Gabrovec , S., L'art des situles dans les sépultures Hallstattiennes en Slovénie. Inv. Arch. Jugoslavia 5, 1962, Taf. 43, 1, 2; Gabrovec, S., Die hallstättischen Helme des südost­alpinen Kreises, Arh. Vest. 13—14 (1963—63) Taf., 16, 5; Gabrovec, S., Bericht über die Aus­grabungen im Ringwall von Sticna (Slowenien). In: Symposium zu Problemen der jüngeren Hallstattzeit in Mitteleuropa (Bratislava 1974) 173, Abb. 4, 3.; Marie, Z., Donja Dolina. Glasnik zem. muz. u Sarajevu. 19, 1964, Taf. 6, 27; Truhobovic, V., Garibovca u Badovinci­ma. Arh. Pregled 14 (1972) Taf. 64, 1. 5 3 Foltiny, S., a.a. O. 24, Abb. 1. 5 4 Prahistoria ziem Polskich, IV. (Warszawa 1979) 159, Taf. 42. 5 5 Meljukova, А. I., Vooruzenie . . . Tf. 7E, I. 5 6 Stoian, A., Bemerkungen über das birituellen Gräberfeld im Chotin. Dacia 19 (1975) 101. 5 7 Vulpe, A., Zur Chronologie . . . Dacia 21 (1977) 91.

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