Folia archeologica 36.

Virágh Dénes: Római villa első ásatási térképünkön

DAS DIADEM VON CSORNA 121 Von den nicht granulierten Kopfschmucken bilden die kurzen Exemplare von Verhne Pogmnoe, 4 6, während die von Kerc und Sipovo (mit Aufsätzen einander ähnlicher Raubvogelköpfe) mit ihrer 25—26 cm Länge fast einen Über­gang zu den im NW-Randgebiet des Schwarzen Meeres, am Pruth und im Donau­becken gefundenen 26—30 cm langen Exemplaren (Tiligul II-Antonovka, 47 Buhäieni, 4 8 Csorna), bilden denen sich noch vom Gebiet jenseits der Wolga das in Berezovka (bei Engels-Pokrovsk) gefundene Diadem anschließt, welches dem Exemplar von Csorna ähnlich in seiner Verzierung ein Pseudodreiglied hat. 49 Der Kopfschmuck von Tiligul I ist von den Banddiademen das einzige, das den Kopf völlig umnommen hat (in unversehrten Zustand dürfte es 51 cm lang gewesen sein). 5 0 Die Diademe von verschiedener Länge waren vermutlich auf Hauben ( ?) verschiedener Form aufgesetzt. Vielleicht kann hiermit in Zusammen­hang stehen, daß der Schläfenschmuck und die Haubenzier (?) eher mit den kürzeren Diademen vergesellschaftet erscheinen: Leninsk, Verhne Jablocnoe, 51 Marfovka, 5 2 neben dem Korusan bei Berdjansk. 5 3 Die Breite der Diademe wechselt im allgemeinen zwischen 3 und 5 cm. Bei den mit Granulation und vielen Aufsätzen verzierten Exemplaren ergaben das Band und die Aufsätze gemeinsam die Durchschnittsbreite von 3,5—4 cm, auf welche ein Teil der Diademe her­gestellt wurden. Kaum etwas breiter sind die mit dem Diadem von Csorna in Verzierungsprinzip und Technik verwandten Exemplare: Tiligul II-Antonovka, Buhäieni, Kerc, Höckricht/Jendrzychowice mit ihrer 4,2—5 cm Breite. Ihnen kann auch das Fragment von Dulceanca angeschlossen werden, das wenn wir den fehlenden — abgeschnittenen — Verzierungssaum hinzugeben, auf ein ähnliches Maß hinweist. Die mit Schmuckstein verzierten Banddiademe 5 4 habe ich im Interesse der leichteren Übersichtlichkeit auf Grund der sich in der Verzierung zeigenden zwei Hauptprinzipien vereinfacht in zwei Gruppen gereiht. In beiden Gruppen (Abb. 6 — 7) finden wir Diademe mit dreiteiliger Konstruktion, mehrere Aufsätze nur bei der einen Gruppe, solche mit einem Aufsatz in der anderen. 1. Diademe, wo sich auf dem Band nicht nahe zueinander eingelegte, vor 4 6 Zaseckaja, P. P., Elektrovaja diadema iz pogrebenija u s. Verhne Pogromnoe v Niz­nem Povolz'e. SGE 27 (Leningrad 1966) 54ff.; Dieselbe., ASGE 10(1968) 35 f.; Dieselbe ., Zolotye. . . 41f., Nr. 11. (Farbbild: Taf. VI). 4 7 Tihanova, M. A.—Cernjakov , I. T., a.a.O. 117f., Abb. 2. 4 8 Florescu, A. K., Diadema iz zolotoj plastinki epohi pereselenija narodov, najdennaja v Buhäeni. Dacia 4(1960) 561ff., Abb. la, 6, 2. 4 9 Minaeva, T. M., a.a.O. 206f., Abb. 32; sie bringt auch die Länge: 30 cm. 5 0 Alföldi, A., a.a.O. 59, Taf. VII. Werner, f., a.a.O. Taf. 26,1 und 29,8; Maßangabe: Göt%e, A ., Bezzenberger-Festschrift (1929) 54. 5 1 Werner, ]., a.a.O. Taf. 30, 5a, b; Zaseckaja, I. P., Zolotye. . . 35f.,Nr2. ä 2 Zaseckaja, I. P., Polyhromnye. . . ASGE 10(1968) 36, 44, Abb. 2, 4—5 und 45 f. Abb. 10, 2—3. 5 3 Kovaleva, I. F., a.a.O. 235. 5 4 Die Frage der Stilmerkmale,der technischen Eigenartigkeiten, der ethnischen Zugehö­rigkeit und der Chronologie der Diademe von polichromem Stil wird fast in allen Studien zur Sprache gebracht, die sich mit diesen Schmuckgegenstanden befassen Außer der in der Arbeit von Tihonova —Cernjakov mitgeteilten Literatur können wir noch folgende erwähnen: die Aufsätze von Zaseckaja, I. P. vgl. Anm. 13., 24., 25; Ambroz, A. K., Problemy rannesredneve­kovoj hronologii Vostocnoj Evropy. SA 1971. Nr. 2. 96ff.; Ders., SA 1971. Nr. 3. 106ff.; Ders., Stepi Evrazii. . . 1 Off. ; Bóna, I., Nibelungenlied. . . 305 f.; Severin . . . 190f.

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