Folia archeologica 35.

Mesterházy Károly: Adatok az V-VI. századi gepida-thüring kapcsolatokhoz

90 ÉVA GARAM 9) Ungarn — unbekannter Fundort (Abb. 1:9). Inv. Nr. 67.4.2. N 867. Gewicht: 1,37 g. Ankauf von Lóránd Bäsch, im Jahre 1963. Aus Golddraht gefertigter Ohrgehängereifen von rundem Querschnitt, dessen Anhänger aus vier pyramidenförmig zusammengelöteten Goldkü­gelchen gleicher Größe besteht. 10) Ungarn — imbekannter Fundort (Abb. 1: 10). Inv. Nr. 62.155.71. N 474. Gewicht: 1,98 g. Stammt aus den alten Material des UngNatMus. Goldener Ohrgehängereifen von rundem Querschnitt, mit sich verschmälern­dem Ende, der an der dem aus drei gleichen und einem größeren Goldkü­gelchen bestehenden Anhängerteil entgegengesetzten Seite offen ist. 11) Ungarn — unbekannter Fundort (Abb. 1: 11). Inv. Nr. 86/1885.1. R. 186. Gewicht: 1,15 g. Ankauf von Jakab Krausz, im Jahre 1885. Goldener Ohrgehängereifen von rhombischem Querschnitt, mit sich ver­schmälerndem Ende, leicht gedrückter Kreisform. Der Anhänger besteht aus vier winzigen Granulationen. An der den offenen Enden gegenüber befind­lichen Seite ist eine auf dem Reifen umlaufende Granulationsreihe. 12) Ungarn — unbekannter Fundort (Abb. 7: 12). Inv. Nr. 30/1890.2. N 624. Gewicht: 3,37 g. Ankauf von Mór Wisinger, im Jahre 1890. Am einen Ende sich verschmälernder, goldener Ohrgehängereifen von rhombischem Querschnitt, in geradegerichtetem Zustand. Das ursprünglich in die spätawarenzeitliche Gruppe der ovalen, mit Granulation und Glasan­hänger verzierten Ohrgehänge gehörende Exemplar, bei dem vom Anhänger und an der diesem entgegengesetzten Seite die Glasperlen fehlen, haben wahrscheinlich die Auffinder auseinandergebogen und den Draht um die Achse öfters gedreht. 13) Mártély, Grab A (Abb. 2: 1—2). 1 Inv. Nr. 95/1891.16—17. N 558—559. Gewicht: 7,80 und 7,87 g. Goldene Ohrgehängereifen von rhombischem Querschnitt, im letzten Viertel vor dem offenen Ende von kreisförmigem Querschnitt, mit sich verschmälerndem Ende, die bei der Öffnung und an der entgegengesetzten Seite eine aus Goldkügelchen bestehende Muffe verziert. Der Anhänger der 1 Das Gräberfeld von Mártély wurde mit den Goldgegenständen zusammen publiziert: Hampel , /., Alterthümer des frühen Mittelalters in Ungarn. (Braunschweig 1905), an den zeich­nerischen Darstellungen Bd. III. Taf. 84—91.; Bd. II. 105—112. Bei der Beschreibung der goldenen Ohrgehänge habe ich die originellen Grabnummem angeführt, mit der Bemerkung: es ist in keinem einzigen Fall wahrscheinlich, daß die Gegenstände in den vom Ausgräber mitgeteilten Komplexen zum Vorschein gekommen sind. In den Grabkomplexen sind die Funde von Frauen- und Männergräbern miteinander vermischt vorhanden. In einigen Fällen stehen die Bemerkungen im Invertarbuch und die Daten vom Hampel — betreffs der Grab­nummern — in Wiederspruch miteinander.

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