Folia archeologica 32.
István Vörös: Korai holocén vad Equidák a Kárpát-medencében
86 'Г . KEMENCZEI Versierte Urnen mit ausladendem R and. Die beiden Henkel befinden sich auf dem Hals. Ihre eingeritzte, aus geraden und bogenförmigen Linien bestehende Verzierung war von weißer Inkrustation ausgefüllt. Auf dem Hals aus Punkten bestehendes Muster (Abb. 3,2, 3; Abb. 3,8). Die ähnliche inkrustierte Keramik ist ein charakteristisches Produkt der Töpferkunst der Kultur von Felsőszőcs. Das spirale, eingeritzte Motiv war während dieser ganzen Kulturperiode beliebt und angewandt. 8 Unver%ierte Urne mit länglichem Körper, am Hals mit zwei Henkeln (Abb. 8,2, —3, 12—13; Abb. 10,9). Ihre Parallelen finden wir im Denkmalmaterial der Noa-Kultur in Transsilvanien vor. 9 Doppelte stumpfkegelförmige Urnen. Mit unverzierten oder buckelverzierten Varianten vertreten (Abb. 4,11, Abb. 10,5). Sie sind die henkellosen Varianten der vorangehenden Keramikform. Bauchiger, einhenkliger Krug mit ausladendem Rand. Die Schulter ist mit senkrechten Liniengruppen und einer Punktreihe verziert (Abb. 4, 11). Gehört zu den typischen Keramikformen der Bárca-Gruppe der FrühPiliny-Kultur. 1 0 Unvergierte Schüsseln. Varianten mit geradem (Abb. 3,4, 6, 13, Abb. 4,5—6; Abb. 5,13; Abb. 6,4, 13; Abb. 7,7—8; Abb. 8,14; Abb. 9,5—6,13), eingezogenem (Abb. 3,5; Abb. 5,5; Abb. 6,6, 17; Abb. 8,15; Abb. 10,2,3, 11) und ausladendem Rand (Abb. 3,7; Abb. 4,4; Abb. 9,4). Ohne Henkel gefertigt. Sie sind in der ganzen Spätbronzezeit bekannte und gemachte Keramikformen im Karpatenbecken. Schüsseln mit buckelverzierter Schulter. Sie haben Varianten mit Rand, mit einem Henkel (Abb. 5,10) und ohne Henkel (Abb. 9,11). Sie gehören zu den spätbronzezeitlichen, allgemeinen Keramikformen. Schüssel mit nach innen gebogenem Rand, Rippen- und Buckelverzierung (Abb. 8,6) Die buckelverzierten Schüsseln kommen zwischen den Funden der Hügelgräberkultur des Karpatenbeckens in größter Zahl vor. 1 1 Schüsseln mit ausladendem Rand und Henkel. Mit bogenförmig eingeritztem, inkrustiertem Muster verziert (Abb. 3,11 ; Abb. 4,5; Abb. 5,1). Die Form war in der Spätbronzezeit im Karpatenbecken allgemein bekannt, das Muster ist für die Töpferkunst der Kultur von Felsőszőcs charakteristisch. Bauchige, kleine Schüssel mit kurzen Hals, an der Schulter mit Henkel ( Abb. 4,9). In der Töpferkunst der Kultur von Hajdúbagos vorkommende Gefäßform. 1 2 Weitmündiges, buckelverziertes Töpfchen mit geradem Rand (Abb. 8,9). Keine charakteristische Keramikform, ähnliche Gefäße sind zwischen den Funden von mehreren bronzezeitlichen Völkern anzutreffen. 8 Ders., Ecpoca bronzului în nordvestul Transilvaniei. (Bucureçti 1978) 138.; Ders., Die Suciu des Sus-Kultur in Nordwestrumänien. PZ 54(1979) 19. 9 Florescu, A. C., Contribution a la connaissance de la civilisation de Noua. Arh. Mold. 2—3(1964) 143.; Székely, Z., Beiträge zur Entwicklung der Noa Kultur in Südost-Siebenbürgen. Studii si comunicari 12. (Sibiu 1965) 21. 1 0' Kemenczei, T., Arch. Ért. 92(1965) 14. ] l Kovács, T., Arch. Ért. 93(1966) 193. 1 г Ders., FA 21(1970) 30., Fig. 2,13.