Folia archeologica 32.

Michnai Attila: Középkori népi építészetünk régészeti emlékei

242 É. GARAM i ! Abb. 1. — /. ábra Museum für Deutsche Geschichte, Berlin Székesfehérvár, Veszprém und Szolnok zur Hilfe. Die reichsten Funde, die awarischen Grabkomplexe von Igar, erhielten wir vom Museum von Székesfehér­vár. Wo es nötig war, haben wir auch von unserer ständigen Ausstellung zu Budapest gewisse Funde, einige Goldgegenstände (z. B. das Diadem von Csorna) ausgeliehen. Als Unterlage und Grundton unserer Ausstellung galt das naturfarbene Leinen, mit welchem wir auch die mitgebrachten Rückwände überzogen haben. Die hunnisch-germanischen Funde haben wir an ziegelfarbene, die awarischen an mit der Rückseite des moosgrünen Graboplastmaterials überzogene Platten in fünf verschiedenen Größen montiert; an sich der Thematik der Ausstellung anpassend variierten rechteck- und kreisförmigen Feldern befestigt und in gleichgroßen Kisten verpackt geliefert. An Ort und Stelle wurden auf diese Weise bloß die Rückwände in den Schaukästen befestigt und die Tafeln den Entwürfen gemäß an die im voraus durchbohrten Rückwänden festgeschraubt. Die Karten der Ausstellung, sowie die über den Schaukästen friesartig angebrach­ten großen Fotos (lxl m) hat István Szabó gefertigt; sie wurden kaschiert geliefert (Abb. 2-3-4). Schaukasten 1 hat auf der Grundfarbe der Ausstellung etwa nur einen Ein­blick in die Zivilisation des spätrömischen Reiches gewärt, deren Erbe die Völker der Völkerwanderungszeit betreten haben. Durch die ziegelrote Farbe von Schaukästen 2 bis 5 wurde die hunnisch­germanische Epoche des 5—6. Jhs. hervorgehoben. Schaukasten 2 bot aus dem 5. Jh. je eine weitere Vitrine wiederum aus dem reichen Schmuckmaterial, aus den Waffen und mannigfaltigen Produkten der Töpferkunst der Gepiden und Langobarden je nach Möglichkeit eine reiche Kollektion. Schaukästen 6 bis 11

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