Folia archeologica 32.
Ferenc Fülep-Alice Sz. Burger: Későrómai éremlelet Pécsről
FUNDE VON BRIGETIO 207. Br: 4,7 cm, L des Fragments: 4,9 cm. Ao.: MNM Völkerwanderungszeitliche Sammlung, Inv.-Nr.: 43/1881.8. (durch Ankauf von M. Weiß) (Abb. 7,1). Datierung: Die Fibel scheint in die Typen 66, 67 und 68 von FI. Kühn einreihbar zu sein. 8 4 Die Datierung dieser setzt H. Kühn zwischen 500 und 550. 85 Bei der Auswertung der Sammlung Diergardt datierte J. Werner der Fibel von Szőny ähnliche Fibeln Nr. 15 und Nr. 80 auf die erste Hälfte des 6. Jhs. 8 6 Da auch diese Fibelform nicht in den langobardischen Gräberfeldern, also nach 526 erscheint, kann angenommen werden, daß das Exemplar von Brigetio auf das erste Viertel des 6. Jhs. zu datieren ist. 12. Silbervergoldete Bügelfibel „Silbervergoldete Bügelfibel (Länge 64 mm, Breite 29 mm) mit gleichbreitigem Fuß und Tierkopfabschluß (mit gewölbten Nüstern), Fuß quergerippt. In der Kopfplatte halbkreisförmige, auf Bügel und Fuß rechteckige Zellen, mit gegitterten Goldfolien, Einlagen ausgefallen. Von fünf Köpfen drei erhalten." 87 Ao.: MNM Völkerwanderungszeitliche Sammlung, Inv.-Nr. 43/1881.9. (durch Ankauf von M. Weiß) 8 8 (Abb. 7,2). Datierung: Diese Form hält H. Kühn für einen Fibeltyp von Wittislingen bzw. er gibt ihr diese Benennung, und datiert sie zwischen 550 und 600. 8 0 Auf Grund dieser Einreihung kann der Fund als merowingischer Import im langobardischen Fundmaterial angesehen werden. 13. Runde silbervergoldete Fibel mit Tierwirbel „Scheibenfibel die aus Vogelköpfen zusammengesetzt ist." 9 0 Ao.: Im Jahre 1891: in Privatbesitz, 9 1 d. h. laut dem Gerecze-Katalog (Nr. 101, Fotoalbum S. 13, MNM Dokumentationsabt. IX. 124.1969) in der Sammlung Tussla zu Szőny (1914). So hat sich die Angabe von Hampel über die Aufbewahrung im Kunsthistorischen Museum 9 2 als falsch erwiesen. Zur Zeit: British Museum, London, 1930, 4—9,3. (Abb. 7,3). 8 4 Kühn, H., a.a.O. 749—778. 8 5 Ebenda. 8 6 Werner, ]., Katalog. . . 15—16., 25. 8 7 Ders., Die langobardischen Fibeln aus Italien. (Berlin 1950) 49. 8 8 Ebenda 49., Taf. 54, VII (ohne Fundort!).; Bott, H., Ein frühlangobardische Bügelfibel aus Bayerisch-Schwaben. In: Reinecke-Festschrift. (Mainz 1950) 29., Taf. 3,4.; Csallány, D., a.a.O. Taf. CCVII, 4.; Kühn, H„ a.a.O. 894., Taf. 276 — 75,8. 8 9 Ebenda 891—894. 9 0 Arch. Ért. 11(1891) 96.; Hampel, /., a.a.O. II. 48., III. 41,3.; Bona, I., Acta Arch. Hung. 7(1956) 197., Taf. 56,2.; Werner,]., Die Langobarden. . . 157. 9 1 Arch. Ért. 11(1891) 96. 9 2 Hampel, ]., a.a.O. II. 48.