Folia archeologica 32.
Éva B. Bönis: A kálozi 1. számú „kocsi”-sír
160 E. TÓTII 51. Stempel (Abb. 9) Bronzestempel, rechteckförmig. Im umrahmten Feld hervorstehende, retrograde Buchstaben. Devise: siehe Abb. 9. Inv.-Nr. 1.1874.612. Aus der Sammlung von György Ráth. Fundort: unbekannt. Länge: 47 mm; Breite: 26 mm; Dm des Ringes 24 mm. Literatur: CTL III 12 034, 10.; Orvay T., ArchKözl 10,1876,97. 52. Stempel (Abb. 9) Delphinförmiger Bronzestempel mit Ringgriff. Umrahmte retrograde, hervorstehende Buchstaben. Devise: siehe Abb. 9. Inv.-Nr. 40.1895.17.; L: 60 mm. Fundort: unbekannt Unveröffentlicht. 53. Bron^eplatte mit Inschrift (Abb. 9) Mandorlaförmiges Bronzeblech. An der Vorderseite in einfacher Linienumrahmung dem Bogen des Gegenstandes folgende zweireihige Inschrift. Von der Rückseite des Gegenstandes ist es ersichtlich, daß die gegenwärtige Form und Inschrift sekundär: aus der Fläche eines ganz flachen, profilierten, 8 mm hohen Tellers (Schüssel) mit senkrechtem Rand umgebildet wurde. Die eine Seite des Tellers war von konzentrischen Kreisen verziert. Der Durchmesser des ursprünglichen Gegenstandes beträgt 130 mm. Aus diesem hat man die Mandorlaform ausgeschnitten, so daß der Außenrand (oder Standring?) der kleinen Schüssel erhalten geblieben ist. Die Biegung des Ausschnittes stimmt mit dem des ursprünglichen Gegenstandes überein. Auf den umgeschnittenen Blechrand wurden die Standringfragmente angelötet. Inschrift: DOMITIA LVCILLA / PRIMITIVI Inv.-Nr. 4.1933.36. Mit der Sammlung von Armin Milch in das Museum gelangt. Unveröffentlicht. Der Gegenstand ist in seinem jetzigen Zustand mit der Inschrift zusammen aller Wahrscheinlichkeit nach ein Falsifikat. Dies zeigen die ungewöhnliche Schnittart der Buchstaben (die Buchstabeneinschnitte sind bogenförmig), die Form des flachen D, О und С sowie auch M. Die mittleren zwei Hastae des M reichen nicht bis zur eigentlichen Grundlinie der Inschrift. 54. Statueubasis aus Bronze (Abb. 10) Aus Bronze gefertigte, einfache, liegend-rechteckförmige Statuenbasis mit dem unbestimmbaren Fragment der an dieser ursprünglich angebrachten Statue. An beiden längeren Seiten des Postaments die eingravierte Inschrift: l(ovi) o(ptimo) m(aximo) D(olicheno) P(ublius) Ael(ius) Ver/[us (centurio ?) leg(ion is)] I ad(iutricis) p(iae) f( ide lis) . Auf dem Revers: ÍLomulianus arti(fex) fecit Inv.-Nr. 4.1933.94. Aus der Sammlung von Ármin Milch. Länge: 17,3 cm; Breite: 13,3 cm; Höhe: 7,1 cm. Fundort: Brigetio, Dolichenum.