Folia archeologica 32.

Tibor Kemenczei: Az alsóberecki későbronzkori urnatemető

130 É. В. B ÓNIS ; • I J Щ 22. ábra Az egyik vas strigilis rekonstrukciója Abb. 22. Rekonstruktion des einen Eisenstriegels kischen Hügelgräber. Sie kann auch in der anderen großen Hügelgräbergruppe, in den nordgallischen Gräbern vorgefunden werden. In dem mit Beigaben reich­lich versehenen Hügelgrab von Herstal wurde eine dem Exemplar von Kálóz ähnliche Laterne mit drei Stützen gefunden (Abb. 23). 12 4 Die Sigillaten des Grabes lassen eine neuere Zeitbestimmung auf die hadrianisch-antoninischen Zeiten zu. 1­5 Das Hügelgrab von Heishoven wurde gleichfalls im zweiten Viertel des 2. Jhs errichtet, in dessen Grube III solche Bronzegegenstände gefunden wurden, in welchen wir die Stützen einer Laterne erkennen können. 12 6 15. Fragment eines Hisetikandelabers (Abb. 21,7). Inv.-Nr.: 25.1902.31. Auf das eine Ende eines Eisenstabes mit viereckigem Querschnitt wurde ein eiserner Lampenschuh geschmiedet. Der Rand des Lampenschuhes ist ringsum aufgebo­gen. Der untere Teil des Stabes ist abgebrochen, die Tragstange dürfte viel länger gewesen sein. Fragmentarisch. H: 25 cm, Querschnitt des Stabes: l,2x Xl,9 cm, Dm des Lampenschuhes: 9,7 cm. Ursprünglich wurde der Fund für einen Wagenbestandteil gehalten und auch so inventarisiert. Diese aus Eisen gefertigte, primitive Variante der repräsentativen Kande­laber führte Deringer aus Lauriacum vor. 12 7 Auch dieses Exemplar hat einen dreiarmigen Fuß, wie die schon ausgearbeiteten Bronzekandelaber, ist aber aus einem einfachen Eisenstab geschmiedet. Die Entwicklungsreihe der lampenhal­tenden Kandelaber, ihr thrakisches Vorkommen und die Sitte ihres Beilegens 12 1 Kenard , L., Découverte d'antiquités romaines à Herstal. Bull. Inst. Arch. Liégeois 38(1900) 192., Pl. E. fig. a—c. 12 5 Für die Bestimmung sage ich Herrn Denes Gabler Dank. 12 e Roosens , H.—Lux. G. V., a.a.O. 33., 35., Fig. 27. 12 7 Deringer, H., Römische Lampen aus Lauriacum. (Linz 1965) 124., Taf. XII. Nr. 393.

Next

/
Thumbnails
Contents