Folia archeologica 32.
Tibor Kemenczei: Az alsóberecki későbronzkori urnatemető
106 É. В. B ÓNIS Abb. 9. Kálóz. Der Tontopf (Nr. 4) 9. ábra Kálóz. Az agyagfazék (4. sz.) die eine Seite des Gefäßes, die übrigen Seiten bestehen im großen und ganzen aus gleichen, kleineren Seitenplatten. Der Krug hat einen breiten, kurzen, zylindrischen Hals. Als Halsumbruch ist die waagerechte Spur des Werkzeuges zu sehen. Der Krug hat eine waagerechte, eingestülpte Mündung, einen breiten, in Winkel gebrochenen, gerippten Henkel. 2 5 Am Boden befinden sich in einer erhabenen Umrahmung von ungleichem Sechseck ein Vogel, wahrscheinlich eine Taube mit ausgestrecken Flügeln, darunter ein schön geschweifter Palmenzweig, außerhalb des Rahmens das Meisterzeichen des Besitzers der Glaswerkstätte aus erhabenen Buchstaben: G S H F. Unten im letzten Buchstaben ist eine F-E-Ligatur zu sehen, wahrscheinlich die Abkürzung des Wortes FECIT. Völlig intaktes Exemplar. Bläulichgrün, 2 8 durchscheinend. H: 29 cm, Mdm: 11,5 cm, Bdm: 15x24,8 cm, Halsdm: 9,1 cm, che Maße des Körpers in der Mitte durchschnitten: flache Seite: 23 cm, die übrigen Seiten 5,1, 4,8, 6, 5,6, 5,4, 5,5, 5,2 cm, also ungleich. Für die eigenartige Form kann zwar schwer eine Parallele gefunden werden, jedoch gehört dieser große Krug dennoch in die Gruppe der zylindrischen 27 und eckigen, 2 8 sogar polygonen 2 9 Krüge, von welchen die größeren im Alltagsleben zur Aufbewahrung von Flüssigkeiten gedient haben. Sie waren nicht ausgeschlossen Beigaben der reicheren Gräber, sondern dienten in einzelnen Fällen selbst zur Aufbewahrung von Leichenbrandresten. 3 0 Der untere Teil der am 2 5 Morin-Jean, La verrerie en Gaule sous l'Empire romain. (Paris 1913) Pl. 2., Тур. y. 2 6 Laut der Farbenskala, empfolen von L. Berger (glas-) grün 522. 3 h: Berger, L., Römische Gläser aus Vindonissa. Veröff. d. Ges. Pro Vindonissa 4. (Basel 1960) 95—96. 2 7 Isings, C., Roman glass from dated finds. (Groningen-Djakarta 1957) 63—64. Typ. 50 a.; Simonéit, Ch., Tessiner Gräberfelder. Monogr. z. Ur-u. Frühgesch. d. Schweiz 3. (Basel 1941) 163. Minusino Cadra Inh. Grab Nr. 31. Abb. 142, 12. Laut der Datierung von Berger (a.a.O. 92.) letzter Viertel des 1. Jhs. 2 8 Ders., a.a.O. 78., Taf. 21,84 (201), Taf. 21,85 (203).; Petru, S., Anticno steklo iz dolenjskih grobov. (Antike Gläser aus Dolenjsko — Unterkrain.) Razprave Diss. 6. (Ljubljana 1969) 173.; Barkóc%i, L., Das Glasmaterial von Vindobona. In: Vindobona — die Römer in Wiener Raum. (Wien 1978) 246. 2 9 Morin-Jean, a.a.O. 69., Fig. 51—53.; Bohn, O., Fabrikantennamen auf römischen Gläsern rheinischer Museen. Westdt. Zeitschr. 23(1904) 3. Gruppe ,,e". 3 0 Calvi, M. С., I vetri romani del Museo di Aquileia. (Aquileia 1968) 80. Gruppo A. Tav. 14. cat. 201.