Folia archeologica 32.

Tibor Kemenczei: Az alsóberecki későbronzkori urnatemető

WAGENGRAB VON KÁLÓZ 99 Wagenfunde des Ungarischen Nationalmuseums zu publizieren. In vorliegender Studie sollen die heute noch zugänglichen Daten über das sog. Wagengrab 1 von Kálóz bearbeitet werden. Die Aufzählung und Numerierung der Publika­tionen über die alten Wagengräber hat András Alföldi im Zusammenhang mit der Bearbeitung der mit Tierfiguren verzierten Radabweiser der pannonischen Wagen verrichtet." Der Fundort Die Ortschaft Kálóz (Kom. Fejér, Kr. Sárbogárd) liegt am Westufer des Séd-Baches (Malom csatorna). In der Gemarkung der Ortschaft stieß man im Gebiet des Beimajor auf Gräher eines Gräberfeldes des 2. Jhs. Die aus Brigetio nach Sopianae führende Straße verlief im Innengebiet der Ortschaft nach S. An der Straße sind gleichfalls Gräber aus dem 2. Jh., darunter Wagengräber zum Vorschein gekommen. 7 Im weiteren werden diese erörtert. Mit den Gräbern von Kálóz hat sich gründlicher István Bona in seiner neulich erschienen Studie befaßt, weshalb wir befreit sind, uns mit den sog. Wagengräbern bzw. Pferdebe­stattungen 2 und 3 ausführlicher zu befassen. Seiner Kontrollausgrabung im Jahre 1961 ist es zu verdanken, daß die Stelle der letzterwähnten beiden Gräber authentisch festgestellt werden konnte. 8 Im weiteren untersuchen wir außer einem kurzen Hinweis auf die Gräber 2 und 3 vor allem die Fundumstände des Wagengrabes 1. Die in der Fachliteratur vorkommenden drei Wagen- bzw. Pferdegräber von Kálóz sind die folgenden: Grab 1 : Es ist 1902 durch Ankauf in das Ungarische Nationalmuseum ge­langt, die Lokalbesichtigung von L. Eber wird durch Hampel in Archaeologiai Értesitő kurz erwähnt." Die Bearbeitung der Funde dieses Grabes bildet den Gegenstand der vorliegenden Abhandlung. Grab 2: Es wurde 1927 vom Stiefelmacher István Pál, auf seinem Grundstück unter Országút Nr. 21 gefunden. Es sind zwei Männerskelette zum Vorschein gekommen, mit einem unter ihnen bestatteten Pferd. Die Beigaben waren vor allem Waffen, Eisenschwert, „sica", Lanze, Schildbuckel aus Bronze und Eisen sowie Eisenaxt. Das Fundmaterial des Grabes ist uns aus den ausführlichen Beschreibungen von Arnold Marosi und István Bona bekannt. 1 0 Die Funde wer­den im István Király-Museum zu Székesfehérvár aufbewahrt. Grab 3: 1930 hat István Pál auf demselben Grundstück einen zweispän­nigen, vierrädrigen Wagen gefunden, unter dem Wagen zwei Pferdeskelette. f i Alföldi, A., Arch. Ért. 48(1935) 223—224. 7 Fitz, J-> A római kor Fejér megyében. Fejér megye története I, 4. (Székesfehérvár 1970) 184(28).; TIR Aquincum-Sarmisegetusa-Sirmium. L 34 Budapest. (Budapest 1968) 68. I. c. Zgst. v. S. Soproni. 8 Bona, I., Alba Regia 16(1978) 269—280. 9 ( Hampel, ].), Arch. Ért. 22(1902) 430.; Marosi, A., SzSz 1934: 3—4. 6—, 1 0 Marosi, A., A kálozi római kocsilelet. István Király Múzeum Adattára. 143.67. (Das römerzeitliche Wagenfund von Kálóz. Archiv des István Király Múzeum, Ms.) Hier sage ich Herrn Dr. Jenő Fitz Dank für seine Hilfe.; Ders., SzSz 1(1931)': 4. 6—7.; Bona, I., Acta Arch. Hung. 6(1955) 71—.; Ders., Acta Arch. Hung. 15(1963) 248—.; Ders., Alba Regia 16(1978) 269—. 7*

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