Folia archeologica 31.

Endre Tóth: A Magyar Nemzeti Múzeum feliratos fémtárgyai

INSTRUMENTA DOMESTICA 151 ЛА4. ií. Fibel aus der Rath-Sammlung 14. ábra Fibula a Ráth­gyűjteményből Die Beschreibung des Gefäßes ist wie folgt: das niedrige Bäckersiedegefäß wölbt sich im oberen Drittel aus und verjüngt sich nach unten. Der Rand des Mundloches springt vor, darunter läuft ein eiserner Reif, der sich auf der einen Seite omegaförmig aufwärts krümmt; auf der entgegengesetzten Seite wurden die Kanten so zusammengebogen, daß eine halbkreisförmige Eisen­zange darin eingehängt werden kann. Der Rand wurde mehrmals repariert. Der Grundteil, zusammen mit dem unteren Viertel wurde gesondert mit den übrigen Teilen des Gefäßes zusammengefügt. 3 1 (Inv.Nr. 54.22.1. H. : 15 cm; Dm. am Mund: 20 cm; Dm. am Untersatz: 15,7 cm. Das Gefäß war mit einer Bronzeschüssel zugedeckt. Die Wand der letzteren ist vertikal, der Rand biegt leicht aus. (Inv.Nr. 54.22.1.) H. : 2,8 cm, Dm.: 20 cm. Im Bronzegefäß befanden sich 992 Münzen, zum größten Teil Anto­ninianer. Sie reichen von Septimius Severus bis Gallienus. Der Fund wurde 259 /260 verborgen. Neben den Münzen gab es im Fund auch Schmucksachen, darunter der unter Nr. 23 veröffentliche, mit dem Kaiscrgentilizium Aurelius datierte Silberring und zwei silberne Zwiebelkopffibeln. Letztere bilden den Gegenstand unserer Untersuchung. Der Münzfund wurde von Mária R. Al­földi 3 2 die Schmucksachen, zusammen mit den früheren Schatzfunden aus Szalacska, von I. Paulovics veröffentlicht. 3 3 Die genannten Gegenstände sind im Besitz des Ungarischen Nationalmuseums (unter der Inv. Nr. 4.1943). Die Beschreibung der für uns wichtigen Fibeln ist wie folgt: a) Kleinere Silberfibel mit Zwiebelkopf. Inv.Nr. 4.1934.10. Der Scharnierarm 3 1 Vgl. Radnóti, A., Die römische Bronzgefäße von Pannonién. DissPann 11,6. (Budapest 1938) 3 2 R. Alföldi, M., a.a.O. 7-, 3 3 Paulovics, /., a.a.O. 115—.

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