Folia archeologica 31.

Endre Tóth: A Magyar Nemzeti Múzeum feliratos fémtárgyai

144 E. TÓTH Bügels ist durch laufende dreieckige Gravierungen, eine Seite durch vertikale, straffierte Einschnitte verziert. Das Fußende des Bügels verjüngt sich, es war wahrscheinlich einst mit einem Draht umwickelt. Auf der anderen Seite des Bügels ist die Inschrift zu lesen (Abb. 9). Devise : VTERE Fundort: unbekannt Literatur: E. Patek, DissPann II, 19. T. XXVIII, 5; I. Kovrig, DissPann II, 4. 94, 5; RD 407, wo der Fundort als nicht bekannt steht. Datierung: Die Fibel gehört zu Kellers Typ I B, der dem III A van Buchens entspricht (Gruppe Laci). Sie sind auf 280, bzw. zwischen 290 und 320 zu datieren. Das vorliegende Stück kann wohl als die Nachbildung einer Fibel aus Szalacska (Inv.Nr. 4.1934.10, s.Anh.) angesehen werden. Diese ist mit einer ähnlichen, strahlenförmig straffierten Nielloverzierung versehen. 34. Silberne %wiebelkopffibel Die Bügelvorseite ist mit einem fortlaufenden Niellodekor, aus Dreiecken bestehend, verziert. Auf beiden Seiten des Bügels ist die ebenfalls in Niello­technik verfertigte Inschrift zu lesen. Die beiden Seiten des Bügels scheinen ein wenig abgeschliffen worden zu sein, was die Tatsache erklären würde, daß nur der untere Teil der Schriftgräben sichtbar ist. Der Nadel fehlt (Abb. 10). Devise: VTERE FELIX/VIVAS SER Inv.Nr. 54.33.56. L.: 72 mm; Br.: 45 mm. Das vorliegende Stück wird bei E. Patek und I. Kovrig fälschlich unter der Inv.Nr. 19.1906 erwähnt. Fundort: unbekannt. Bei I. Kovrig und E. Patek wird fälschlich Intercisa als Fundort angegeben. Literatur: RD 408, der Fundort ist nicht mehr bekannt. I. Kovrig, DissPann 11,4. 26, 96, T. XXXIV 7; E. Patek, DissPann 11,19. 78; G. Behrens, Reinecke­Festschrift. 11. Datierung: Da das Stück zu Typ III A von Keller gehört, gegen 340 — 360. 35. Silberne ^wiebelkopffibel Das Stück ist verlorengegangen, sodaß wir uns nur auf die alte und un­genaue Inventareintragung stützen können. Auf der einen Seite des Bügels stand eine Verzierung in Niellotechnik, auf der anderen die Inschrift. Devise: OGRD Inv.Nr. 34.1883.3. Fundort : Békásmegyer (Kom. Pest) Literatur : 1 9 G. Behrens, Reinecke-Festschrift. 11 ; R. Noll, Germania 30 (1952) 395. 1 9 Zu den Fibeln mit Inschrift: Behrens, G., Römische Fibeln mit Inschrift. Reinecke-Festschrift. (Mainz 1950) 1-., 11.; Noll, R., Römerzeitliche Fibelninschriften. Germania 30(1952) 395-399.; Jobst, W., Die römischen Fibeln aus Lauriacum. Forschungen in Lauriacum 10. (Linz 1975) Nr. 235.; Schnurbein, S.v., Das römische Gräberfeld von Regensburg. I. Materialhefte z.bay.Vorgesch. A,31. (Kallmüntz 1977) Taf. 246., 180.; Büchern, H.J.H. van, Viator vivas. Archeologie en historié. Opgedra­gen aan H. Brunstig bij zijn zwentigers verjardad. (Bossum 1973) 263—.

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