Folia archeologica 30.

Endre Tóth: A Magyar Nemzeti Múzeum feliratos római arany- és ezüsttárgyai. Aranygyűrűk

164 E. TÓTH Devise: DECURI(i), (Genitivform, vermutlich des Namens des Besitzers) Inv. Nr. 5.1939. (durch Ankauf) Dm: 17 mm. Fundort: Napoca (Kolozsvár, Cluj-Napoca, Rumänien) Datierung: 3. Jh. Unveröffentlicht. Die Interpretation des Ringes folgt einer in eigenen Abhand­lung. Nr. 9. Goldring (Abb. 4,9) Geschlossener Reif, der der Platte zu in beiden Richtungen in einen Tierkopf (Hund) endet. Die Mitte der ovalen Platte ist von einem Karneolintaglio verziert. Am Rand der Platte ist eine lesbare eingravierte Inschrift. Der auf dem Intaglio nach links blickende Pankopf ist mit dem recht blickenden Silenoskopf zusammen­komponiert. Die eingravierte Inschrift an den Rändern der Platte ist stark abgewetzt, jedoch klar zu lesen: PAN (i) ÉT SILVANO AVG Inv. Nr. 144.1874. Dm: 18 mm. Das größere Maß der ovalen Platte beträgt 17 mm, das des Karneolsteines 11 mm. Der Ring ist von Dr. A. Rosenberger durch Ankauf in den Besitz des Museums gelangt. Fundort: unbekannt. Unveröffentlicht. Der Gegenstand wird in einer eigenen Abhandlung ausführ­licher besprochen. Nr. 10. Goldring (Abb. 5, 10) Geschlossener, bandförmiger Reif, der sich der Platte anschließt. Die Platte ist rechteckig. Die Inschrift ist am Reif und an der Platte im ganzen Kreis lesbar. Devise: CONSTANTINO FIDEM Inv.- Nr. 62.417.35. Dm: 21 mm. Maß der Platte: 12x7,7 mm. Fundort: Sirmiutn, (Sremska Mitrovica, Jugoslawien). Den Ring hat Joannes Matbi^ovich , Domherr von Djakovo in den ersten Jahrzehnten des 19. jhs dem Nationalmuseum geschenkt; 1825 war das Stück schon im Besitz des Museums. Schrifttum: Cimeliotheca Musei Nationalis Hungarici (Buda 1825) 137, Nr, 8. Römer­Desjardins Nr.398; CIL III 6019, 1.; Janssen 17.; Mowat, E., Notice de quelques bijoux d'or au nom de Constantin, Mémoires de la Société des Antiquai­res de France 50(1889) Nr.l.; Henkel, F., Die römischen Fingerringe der Rhein­lande und die benachbarten Gebiete (Berlin 1913)17, Nr.l) im weiteren Henkel; Noll, R., Eine goldene „Kaiserfibel" aus Niederemmel vom Jahre 316. BJ 174 (1974) 242, Nr. 12. Datierung: Zeit des Konstantins d. Gr. Nr. 11. Fragment eines Goldringes ( Abb. 6,11 ) Fragment eines Treuringes: nur die rechteckförmige Platte blieb erhalten. An den beiden kürzeren Seiten sind die Stümpfe des abgeschnittenen Ringreifes zu sehen. Devise: FIDEM Inv. Nr. 107.1894. Maß der Platte 11x8 mm. Fundort: Lőcs (Luc, Jugoslawien). Vom Goldschmied M. Engeser aus Pécs durch Ankauf erworben.

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