Folia archeologica 30.

Éva B. Bónis: A brigetioi Gerhát fazekastelep

138 É. В. BONIS unbekleidet, turbanartige Kopfbedeckung. 2 5 Rohfarbig. H: 11,6 cm, Br: 5,7 cm, Wst: 3,8 cm. Abb. 27: 1-5= Abb. 8: 5-6. Details der negativen Formschüssel. Abb. 28 = Abb. 12:3. Die deformierten Stempel des Schüsselnegativs. Abb. 29:1 a-b. Im.-Nr.: 10.1952.3. Fo: Streufund. Terra sigillata-Schüsselfr, Form Drag 37. Unter einer Eierstabgirlande (Ri-Fi E 26) stehen Gladiatoren ein­ander gegenüber (Ri-Fi M 217, M 226). 2. St. Rheinzabern, erste Hälfte des 3. Jhs. H fr: 8 cm. 2. Inv.-Nr.: 10.1952.2. Fo: Streufund. Terra sigillata-Schüsselfr, Form Drag 37. Unter einer Eierstabgirlande (Ri-Fi E 40) keulenschwingende Figur nach rechts (Ri-Fi M 252) und Schutzbietender nach links (Ri-Fi M 191 a). Rhein­zabern, Werkstätte von Primitivus, erstes Drittel des 3. Jhs. H fr: 6,6 cm. 3. Inv.-Nr.: 10.1952.2. Fo: Streufund. Terra sigillata-Schüsselfr, Form Drag 37. Unter einer Eierstabgirlande (Ri-Fi El), in kreisförmiger Fassung der obere Teil eines Amors (Ri-Fi M 121). Rheinzabern, Kreis von B.F.A. Anto­ninuszeit. H fr: 5,6 cm. 4. Inv.-Nr.: 10.1952.3. Fo: Streufund. Terra sigillata-Shüsselfr, Form Drag 37. Aus der Darstellung ist nur der Hahn (Ri-Fi T. 235, 236) erkennbar. Rheinzabern, Werkstätte von Reginus ( ?). Von der Zeit des Antoninus Pius an - H fr: 2,4 cm. 5. Inv.-Nr.: 10.1951.2.Fo: Streufund. Terra sigillata-Schüsselfr, Form Drag 32. Im Boden innen mit dem Stempel: VICTORN (S F). Rheinzabern, severisch. Br. fr: 7,8 cm. 6. Inv.-Nr.: 10.1952.12. Fo: Streufund. Bodenfr eines kleinen Topfes, von rauher Oberfläche, beim Brand deformiert. Br. 3,5 cm. 7. Inv.-Nr.: 10.1952.14. Fo: Streufund. Fr eines Bechers, trichter förmig, zwischen je zwei Kanneluren Glasschliff nachahmende Rillen. Hellgelb, mit roter, matter Bemalung. H fr: 7,3 cm. S. Inv.-Nr.: 10.1952.10. Fo: Streufund. Fr einer „pannonischen grauen" Schüssel, Form Drag 37. Gelblichgrau, bräunlichgrau, mit etwas metallisie­rendem Überzug und einer Reihe von eingedrückten Rosetten. H fr: 6,3 cm. Funde aus der Ausgrabung des Gebäudes Nr. II, das laut Eintragung des Inven­tarbuches zur Gerhát-Töpfersiedlung gehörte: - Fr einer Terrakottenstatuette, Inv.-Nr.: 5.1940.1. Oberer Teil der Minerva, mit grob ausgeführter Andeutung des Panzers. Rohfarbig. H fr: 6,8 cm, Br: 7,5 cm, Wst: 3,2 cm. Bereits früher publiziert. 2 6 Die Betonung der mit einer Schlange umnommenen Ägis ist uns von einer pannonischen Steinplastik bekannt, L. Nagy hat in der unteren Schicht der vor der Mitte des 3. Jhs stammenden Raumes Nr. V im Sitz der Aquincumer Feuerwehr eine solche Darstellung gefunden. 2 7 Gleichfalls aus Aquincum kennen wir aus dem Töp­2 5 Zeichnung s. : FA 28(1977) 111., Abb. 3:7. 2 6 B. Bőnis, É., FA 28(1977) 111, 137, Abb. 3: 10. 2 7 Na &, L., LA II. DissPann. 11:11. (Bp. 1941) 186.; Ku^sins^ky, В., BpR 12(1937) 11., Abb. 41., Taf. XXXVIL2.

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