Folia archeologica 29.
Ilona Stanczik: Előzetes jelentés a Füzesabony-öregdombi bronzkori teli-telep ásatásáról
100 I. STANCZIK Rinne von halbkreisförmigem Durchschnitt zu finden (Abb. 5 c). Maße: H: 2,1 cm, Dm: 3,6x4,3 cm. Auf Grund der Analogien der Verzierungen ist der Knochenzylinder ein charakteristisches Stück der Füzesabony-Kultur. 1 0 Die Bronzetrense und der Bronzeknopf ist den von F. Tompa mitgeteilten Stücken ähnlich. Trense (Abb. 6:1; Abb. 7:1), L: 14,8 cm, Maße des Bronzeknopfes: Dm: 2,9 cm, H: 1,5 cm. Von schlechtem Guß. Diese Funde können zur Nachlassenschaft des früheisenzeitlichen präskythischen Volkes gereiht werden. 1 1 Z US AMMENFASS UN G Die Rettungsgrabung im Jahre 1976 wurde infolge der Störung des Hügels bei beschränkten Möglichkeiten durchgeführt. Die freigelegte Oberfläche war — obwohl sie bei weitem nicht mit der großen Grabungsfläche der Jahre 1930 verglichen werden kann - der letzte intakte Teil der bronzezeitlichen Teilsiedlung. Die Bedeutung der Kontrollausgrabung bestand in den folgenden: 1. An der bronzezeitlichen Siedlung konnten trotz des schlechten Erhaltungszustandes der oberen Schichten fünf gut absonderbare Siedlungsniveaus auseinandergehalten werden. Im Laufe der Ausgrabungen der Jahre 1930 wurden drei ganze Häuser, runde Wirtschatsgebäude gefunden. Die jetzige Fundrettung hat wegen der kleinen Fläche keine solchen Ergebnisse gebracht, jedoch wurden zur Siedlungsstruktur (die Lage der Häuser kann im Block und im Längsgraben auf Grund der Vermessungen festgestellt werden; Richtung der Straßenläufe) weitere Angaben geliefert. 2. Das Fundmaterial gehört gänzlich zur Füzesabony-Kultur. Zur genaueren chronologischen Gliederung kann es nach der ausführlichen Bearbeitung des Fundmaterials kommen. Funde der früheren Hatvan-Kultur dieser Siedlung wurden nicht zutage gefördert. 1 2 3. Die archäologischen Objekte des 1976 erschlossenen Gebietes und das schichtenweise erfolgte Ausseinanderhalten des Materials ermöglichen, daß nach völliger Bearbeitung und unter Benutzung der Grabungsdokumentation des Jahres 1931 die Identifizierung des in großer Menge auf uns gebliebenen, reichen Fundmaterials durchgeführt werden kann. 1 0 Bóna, I., Die mittlere Bronzezeit Ungarns und ihre südöstlichen Beziehungen. AH 49. (Budapest 1975) 161.; Die allernächsten Analogie ist in Male Kosihy (Ipolykiskeszi) zu finden: V/adár, /., Osteuropäische und mediterrane Einflüsse im Gebiet der Slowakei während der Bronzezeit. S1A 21(1973) 252-357., Abb. 44. 1 1 Gallus, S.Horváth, Т., а. а. О. 1 2 Bóna, I., а. а. О. 151.; Ka/icz, N., Die Frühbronzezeit in Nordost-Ungarn. AH 45. (Budapest 1968) 119-120.