Folia archeologica 28.

János Eisler: A Magyar Nemzeti Múzeum csontnyergeinek kérdéseihez. I.

BEINSÄTTEL 199 bekannten Quellen, auf authentisch betrachtbare Nachrichten gestützt beschreibt. Oft gibt er ausführliche Beschreibungen über Geschenkgegenstände. Auch das ist wahrscheinlich, daß sich seine Daten in einigen Fällen auflnventare stützen. 17 Wir haben keinen Grund anzunehmen, daß Windecke in den beiden eben erwähn­ten Fällen über Geschenkgegenstände schweigen würde, insbesondere wenn die Schenkung solcher bei der Aufnahme in den Drachenorden gang und gebe gewe­sen wäre. Windecke ist nicht wortkarg, wenn er Geschenke bei diplomatischen Missionen, Fürstenbegegnungen aufzählt — jedoch erwähnt er nirgends in seiner Chronik etwas über Sattelgeschenke des Sigismund. 1 8 Wir müssen also aufgrund des oben Gesagten die Sattelschenkung an Vlad Drakul als quellenbewiesene Tatsache - und gerade auf Windecke berufend - ausschließen. Die Fachliteratur erwähnt in mehreren Fällen über zahlreiche Sätteln, auf welchen auch das Abzeichen der Drachengesellschaft zu sehen ist. Es ist demnach Abzeichen des Drachenor­dens Sárkányos Társaság rend­jele Abb. 6. 6. ábra. 1 7 Windecke , E., a. a. О. XIV/15. Liste der Geschenke des litauschen Großfürsten. 1 8 Windecke gibt in anderen ^wei Stellen seiner Chronik eine ausführliche Aufzählung über die Geschenkgegenstände: über die beim Besuch in Buda überreichten Geschenke des Kaisers von Byzanz, Johannes Palaeologos (а. а. O. CIC/205, 207, 177.), sowie des serbischen Despoten (ebd. CIC/206, 177.), oder über die anläßlich Sigismunds Englandreise erhaltenen Kleinodien, die er mitführt. Auch Genthon , /., а. а. O. 10., betont mit Nachdruck, daß Windecke von keinem Sattelgeschenk spricht.

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