Folia archeologica 27.

Tibor Kovács: Későbronzkori aranyleletek a Tisza-vidékről

SPÄTBRONZEZEITLICIIE GOLDFUNDE 63 Abb. 5. Goldene Haarringe unbekannten Fundorts 5. ábra. Ismeretlen lelőhelyű arany hajkarikák gebogenen Enden 2 0 fast ausschließlich massiv sind, 2 1 wurden die späteren Varian­ten dieses Typs aus der das letzte Jahrhundert der mittleren Bronzezeit vertreten­den Koszider-Periode, die aus zwei kahnförmigen Teilen bestehenden Haarringe aus Blech gefertigt. 2 2 Dies beweist hingegen eindeutig, daß die in der Herstellung 21 1 In 10 Gräbern des auf dem Fundort Tiszafüred-Majoroshalom der Füzesabony-Kultur freigelegten Gräberfeldes sind sog. herzförmige, massive, goldene Haarringe mit aufeinander gebogenen Enden ans Tageslicht gekommen. Auf Grund der sonstigen Funde der Gräber sind diese Bestattungen älter als die der Koszider-Periode. Vgl. Kovács, T., Arch. Ért.100(1973) 157., Abb. 2:1. 2 1 Mit der bronzenen Variante dieses Typs hat sich die Forschung - vielleicht ihres selte­nen Vorkommens wegen - kaum beschäftigt. In geschlossenem Fundkomplex kommen im Gräberfeld von Megyaszó hierher reihbare Haarringe vor (Grab. 24, 39, 121, 130. - MNM.­Inv.-Nr.: 52. 1. 67, 82, 186, 208.). - Vermutlich dürften die sieben herzförmigen bronzenen Haarringe, die mit einem zusammengeschmolzenen Bronzestück auf dem Fundort Szelevény­Menyasszonypart ans Tageslicht gekommen und durch Schenkung in das Ungarische National­museum gelangt sind, Zubehöre eines kleinen Hortfundes gewesen sein. - Der Fund ist nicht veröffentlicht. - In der weit ausgedehnten Teilsiedlung der Hatvaner Kultur sind auch die Funde der Füzesabony-Kultur bekannt und so kann der chronologische Platz des Fundes nur auf typologischem Wege bestimmt werden. Vgl. Ka/icz, N., Die Frühbronzezeit in Nordostun­garn. AH 45. (Bp. 1968) 128. 2 2 Hier soll auf den goldenen Haarring von Obéba (Beba Veche) verwiesen werden, dessen eine Seite ein kahnförmiges Blech bildet. Mit dem durch die frühbronzezeitlichen Völker impor­tierten Stück der Marosgegend können die hier erörterten Haarringe in keinerlei genetische Verbindungen gebracht werden. Vgl. Bona, I., Alba Regia 4-5 (1963-64) 22., 32-33., Taf. VII. A/1-2.; Mozsolics, A., Goldunde. . .20.; Foltiny, St., Early Bronze Age gold finds from Mokrin and the Banat region. In: Mokrin II. (Beograd 1972). 50., Taf. I, 19.

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