Folia archeologica 27.

Parádi Nándor: A Nyáregyháza-pusztapótharaszti sarlólelet

182 N. PARÁDI doch zur gleichen Zeit im Umlauf stehend, waren die rechteckigen, kurzhalsigen (Abb. 3:2) und vom Stieldorn mit einem stärkeren Bruch leichter gebogene Klingen aufzeigenden Sicheln (Abb. 3: 1 ). Das durchgesehene Fundmaterial wie auch die Sicheln vom Nyáregyháza-Pusztapótharaszt beweisen es, daß Sicheln mit gezähnten Schneiden zur Arpadenzeit, genauer gesagt im 13. Jahrhundert bekannt waren. Jene mit gezähnten Schneiden hatten im allgemeinen schmalere Klingen. Vergleichen wir die Daten, gewonnen aus dem Studium der mittelalterlichen Sicheln mit jenen, die sich aus den Fundumständen der Stücke von Nyáregyháza­Pusztapótharaszt, in erster Reihe durch den mit Münzen genau datierten Hort­fund ergeben, so können wir den aus vier Sicheln bestehenden Fund auf den 13. Jahrhundert. Ihre Verbergung durfte wahrscheinlich gleichzeitig mit jener der Münzen und Schmuckstücken, Anfang der 1240-er Jahre stattgefunden haben.

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