Folia archeologica 17.

László Vértes: Zur Technologie grobgerätiger Silexfunde in Nordungarn

ZUR TECHNOLOGIE GROB GERÄTIGER SILEXFUNDE 33 Rohmaterial: Limnoquarzit - 132 St., sonstiges (Obsidian, Hornstein, Radio­larit usw.) = 9 St. Retuschie­rungsart \ Retusch­winkel 80° unmeß­bar insgesamt Stufenretusche I 2 3 Steilretusche 5 — 5 Perlenretusche — 2 2 Insgesamt 6 4 10 Mittelwert und Streuungsquadrat konnten infolge der geringen Werte nicht berechnet werden. Schlagfläche Schlagwinkel 90° 100° 110° unmeß­bar insgesamt Glatt 3 10 3 — 16 Fazettiert 2 — I — 3 Jungpaläolithisch — — — I I Insgesamt 5 10 4 I 20 M 99,48° ; s 2 = 41,45. Wir möchten bemerken, daß, hätten wir die aus der Messung ausgelassenen Angaben für die unretuschierten Klingen aufgenom­men, sich die Angaben für glatte Schlagflächen mit Schlagwinkeln von ioo° vervielfältigt hätten, was aber nur s 2 beeinträchtigte, M dagegen nicht wesent­lich. Aus dem Bild, das man derart über die Silices des Bükker Fundes aus Tó­hegy erhält, geht schon ohne statistische Untersuchung hervor, daß sie von den bisher besprochenen Funden in mancher Hinsicht verschieden sind. So zeigt z. B. das Übergewicht der Klingen, obwohl die Werkzeugzusammensetzung nicht représentant ist, diese Abweichung an. Der Mittelwert der Werkzeuglängen nähert sich bedeutend dem bisher größten Material aus Arka, während die Werk­zeuge, wie aus dem Mittelwert des Längen-Breiten-Verhältnisses zu ersehen ist, schlanker als die bisher besprochenen sind. Der Schlagwinkel weicht um fast io° vom bisherigen Mittelwert ab, was eine Veränderung der Spalttechnik andeutet. Schließlich — und dies ist in morphologischer Hinsicht der wichtigste Um­3 Folia Archaeologic;

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