Folia archeologica 13.

Kerényi András: Viminaciumban vert antoninianusok

In Viminacium geprägte Antoninianen anhand der Gruppierung der Valerianus —Gallienus-Münzen. Fassen wir die Meinungen der o. a. Forscher zusammen, können wir feststellen, daß kolo­niale Münzen in Viminacium ohne jegliche Unterbrechung von der Gründung des Münzamtes bis zu dessen Schließung geprägt wurden. Staatliche Mün­zen wurden unter Gordianus —Philippus nicht geprägt. Münzen des Traianus Decius, Trebonianus Gallus und Volusianus, die früher als viminacianische Prägungen gehalten wurden, sind Produkte des Münzamtes von Mediolanum. Obwohl neuerdings mehrere Forscher dahin neigen, diese Münzen den­noch als viminacianische Prägungen zu betrachten, müssen wir diese Frage solange als problematisch betrachten, bis wir sie anhand von Funden in be­ruhigender Weise lösen können. Die Prägungen des Aemilianus müssen Rom zugeschrieben werden, mit Ausnahme von 5 Typen. Diese 5 Typen werden von allen Forschern — mit Ausnahme Mattinglys, der es nicht für wahrschein­lich hält, daß Aemilianus außerhalb Roms Münzen prägen gelassen hätte — als Produkte von Viminacium oder irgend einer anderen makedonischen oder thrakischen Münze betrachtet. Das heißt, daß beim heutigen Stand der For­schung nur die Münzen des Pacatianus und jene Münzen von Valerianus —Gal­lienus als sichere viminacianische Prägungen betrachtet werden können, de­ren Liste am Ende der ungarischen Publikation gebracht ist.

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