Folia archeologica 12.
J. Korek: Die Goldscheiben von Csáford
30 E3 Stoppelsturz gggj R e9^' e IÏÏTTÏÏ 1 Koterae С S AFORD -Südliche Seite Der Acker Oes J Korcsmáros Abb. 10. sein Ton ist rötlichgrau, körnig. Am gescheiften, gewölbten Rückenteil befindet sich der Stumpf eines Bandhenkels mit kleiner Öffnung. L. des Bruchstükkes: 7,2 cm, Br. 5 cm. Mit Ausnahme der einen Seite sind die Ränder abgerundet und abgeschlossen von ungleichmässiger Dicke. Der Form nach könnte es die Grifflappe einer Schüssel sein, doch widerspricht dem der aufsitzende vermutliche Henkelstümpf. Diesem Bruchstück ist stark abgenützt und die Bruchflächen der einen Seite gestatten die Folgerung, dass es der Teil eines irdenen Schemels sei, wie solche, oft nicht sehr sorgfältig ausgeführt, im Fundmaterial der Vucedoler Kultur auftauchten. 3 Grube 2. Sie war oval, der Boden eben. Ihr Dm: 132 cm (N —S) und 156 cm (O—W), T: 104 cm. In der O-Hälfte der Grube befand sich eine 20 • 20 cm grosse Eintiefung, die 10 cm in den Boden der Grube eingegraben war. Die Füllmasse bestand aus fast schwarzem Lehm, der mit rotem vermengt war. Hier kamen kaum einige Funde zum Vorschein. Zu nennen sind die untere Hälfte eines halbkugeligen kleinen Gefässes (Taf. VIII, 10.), der Fuss eines kleinen Gefässes, der sich nach unten verbreitert (Taf. VIII, 7.) das Seitenfragment eines Gefässes mit an beiden Seiten angebohrter Warze (Taf. VIII, 8.) und das Bruchstück einer Schale mit ausladendem Rand und kleiner, runder Warze an der Schulter. (Taf. VIII, 9.) Es kamen ferner folgende Werkzeuge zum Vorschein: Bruchstück einer Lochaxt aus Serpentinstein (Taf. VIII, 12.), 3 Schmidt, R. R., Die Burg Vucedol. (Zagreb 1941) Taf. XXIX. 2. J. Korek