Folia archeologica 12.
A. Salamon-Gy. Török: Funde von No-Ungarn aus der Römerzeit
Funde von NO-Ungarn aus der Römer%eit 147 Abb. 37. 7. Gefässfragment, glimmerhaltig, aussen dunkelgrau, innen ziegelfarbig, mit rundherum verlaufendem, gegliedertem Kammstrich. 8. Profiliertes Wandfragment einer hellgrauen, gut ausgebrannten Schüssel. 9. Dickes Wandfragment eines mit Hand geformten, ziegelroten Gefässes mit abgenützter Oberfläche. Das Ornament besteht aus unregelmässigen U-förmigen Kammstrichen bzw. Wellenlinien. Die zweierlei Ornamentreihen sind durch einen geraden Kammstrich voneinander getrennt. 10. Bruchstück einer hellgelben, auf Drehscheibe hergestellten kleinen Schüssel. Szilvásvárad (Komitat Heves) Der Fundort liegt zwischen der nach Szilvásvárad führenden Landstrasse und dem Werkgleis der Kalkbrennerei auf jenem Hang des im folgenden zu besprechenden Berges, der dem Szinva-Bach zu neigt. Die Funde kamen vom Fussballplatz und neben diesem, während dem Bau von Häusern und Gartenbau im letzten Jahrzehnt zutage. (Abb. 39.) In diesem Material waren ausser den Funden der kaiserzeitlichen Siedlung und eines Grabes Scherben aus dem 13—14. Jh., hallstattzeitliche Keramik und Reste der Bükker Kultur. Wir wählten etwa die Mitte jenes Gebietes aus, wo die Funde zum Vorschein zu kommen pflegen und erschlossen dort einen Block von 2x2 m Oberfläche. 5 (Abb. 40.) Die Erde ist hier unbestellt, es gibt daher keine obere bearbeitete Humusschicht. Die Scherben kamen nach den 5 Auf Abb. 40. bringen wir die Südseite unseres Blocks. 10*