Folia archeologica 6. (1949)

KOREK JÓZSEF: A ZENTA-BÁTKAI RÉZKORI TEMETŐ ÉS AENEOLITIKUS TELEP

36 FOLTINY: DIE LASITZER KULTUR IN DER UMGEBUNG VON SZEGED zwei Henkeln am Bauchumbruch. Zwischen den Henkeln und am Hals ist sie mit Warzen ver­ziert. Der Boden ist profiliert (Taf. XVII, 6). Das Gefäss ist gut geschlickt und mittelmässig gebrannt. Farbe: grau. H: 23, Mw: 15, Bdm: 10 cm. Grab 7. T: 45 cm. In dem Grab befanden sich zwei Urnen und zwei kleinere Gefässe, die in Ermangelung der näheren Beschreibung nicht identifiziert werden können. v Grab 8. T: 44 cm. Die zum Vorschein ge­kommenen vier Gefässe sind entweder verloren gegangen oder sie befinden sich unter den Streufunden. Das Lichtbild eines Gefässes blieb erhalten: (Taf. XVII, 12). Es handelt sich um •ein längliches, ursprünglich mit zwei Henkeln versehenes Gefäss. Grab 9. T: 52 cm. In einer Urne befanden sich gebrannte Knochen. Da die Beschriftung unvollständig war, kann auch dieses Stück nicht aus dem Gesamtmaterial ausgewählt werden. Grab 10. T: 47 cm. Die drei Gefässe kön­nen nicht identifiziert werden. Grab 11. T: 60 cm. In dem Grab befand sich ein kleines, infolge des Erddruckes zer­brochenes Gefäss. Nähere Angaben fehlen. Grab 12. T: 40 cm. Das Gefäss war infolge des Erddruckes zusammengesunken. Weitere Daten fehlen. Grab 13. T: 50 cm. Neben dem in Nord­west-Südost-Richtung orientierten Hocker be­fanden sich keine Beigaben. Grab Ц. T: 80 cm. Extremer Hocker. Richtung: Nordwest-Südost. Am rechten Arm ein Bronzearmband, an der Brust und am Fuss Bronzeschmuckstücke, die entweder verloren gingen oder sich unter den Streufunden be­finden. Grab 15. T: 70 cm. In diesem Grab be­fanden sich acht Gefässe, die bei der Heraus­hebung zerbrachen. Die erhaltenen Bruchstücke können nicht identifiziert werden. Grab 16. T: 50 cm. Neben dem Skelett mit Brandspuren zwei Bronzeschmuckstücke, die sich wahrscheinlich unter den Streufunden be­finden. Grab 17. T: 40 cm. In der Nähe des nur in Spuren erhaltenen Skelettes lag ein kleines Gefäss, das nicht identifiziert werden konnte. Grab 18. T: 50 cm. Im Grabe befandext. ГУ. sich eine Urne, eine Schüssel und drei Henkel­tassen, die nicht identifiziert werden können. Grab 19. Der Grabungsbericht enthält keine näheren Daten über dieses Grab. Nach dem Lichtbüd enthielt das Grab unter anderem eine annähernd doppelkonische Urne mit kegel­förmigen Hals (Taf. XVII, 10). Das Gefäss ist grob geschlickt und schiecht gebrannt. Farbe: grau. H: 33, Mw: 16, Bdm: 8 cm. In der Urne befanden sich unter den ge­brannten Knochen folgende Bronzegegenstände : Zehn runde Bronzescheiben (Taf. XXI, 1—10.). Die Verzierung besteht aus konzentri­schen Leisten mit einem Dorn in der Mitte. An einer Stelle ist der verlängerte Rand zurück­gebogen. Zwölf fach gewundene Bronzespirale (Taf. XXI, 11), der als Armreifen V ei Wendung ge­funden haben mag. Drei Spiralringe (Taf. XXfll, 7— 8Д2) und ^ die Bruchstücke von zwei anderen (Taf. XXIII, Bruchstücke von kleinen Spiralröhrchen - (Taf. ХХШ, 11, 17—18). Die Bruchstücke eines Spiralarmreifen3, die infoíge des Brandes stark verbogen sind (Taf. ХХП1, 19—23). Die zwar aus Gräbern zum Vorschein ge­kommenen, aber inventarmässig nicht identifi­zierbaren Funde wollen wir im folgenden be­schreiben : 1. Urne (Taf. XVII, 7) mit zwei Henkeln, in derselben Höhe längliche Warzen. Das Ge­fäss ist grob geschlickt und schlecht gebrannt. Farbe: rot. H: 23, Mw: 14, Bdm: 10 cm. 2. Urne mit stumpkegeligem Hals, zwei Henkeln und hohlem buss und Leisten Verzie­rung *( Taf; XVII, 5). Das grauschwarze Ger fäss ist mittelmässig geschlickt und gebrannt. 3. Urne mit zwei Henkeln am Bauchum­bruch und Leistenverzierung an der Schulter (Taf. XVII, 8Л In der Höhe der Henkel eine Linie mit runden Eindrücken. Das braunlich graue Gefäss ist ziemlich gut geschickt und gebrannt. H: 38, Mw: 27, Bdm: 15 cm. 4. Urne mit sich nach oben verengendem Hals und zwei Henkeln am Bauchumbruch (Taf. XVII, 11). Hals und Schulter werden durch eine gefurchte Linie getrennt, die durch vier kleine Warzen unterbrochen wird. Darunter be­finden sich schraffierte Dreicke und Vierecke. Das Gefäss ist gut geschlickt und gebrannt.

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